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Zertifikat für unsere Geschäftsführerin Conni Schlosser

Aus der Hand von Ministerialdirigent Dr. Bernd Witzmann im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit erhielt am 21. November 2009 in Linden neben 24 weiteren Absolventinnen Frau Cornelia Schlosser, Geschäftsführerin der Bund Naturschutz Kreisgruppe Main-Spessart, das Zertifikat, das sie als qualifizierte Umweltpädagogin für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausweist.

In einer knapp zweijährigen berufsbegleitenden Qualifizierung für Fachleute mit Berufserfahrung in Umweltbildung hat sie sich mit den Grundlagen und Praxis der Bildung für nachhaltigen Entwicklung auseinandergesetzt. Die Qualifizierungsmaßnahme wurde vom Umweltministerium gefördert und ist ausgezeichnet als herausragendes Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".

Conni Schlosser ist in der BN-Kreisgruppe Main-Spessart maßgeblich beteiligt an der Konzeptionierung und Organisation der Umweltbildungsprojekte. Unter ihrer Federführung wurde die Kreisgruppe ausgezeichnet mit der Dachmarke "Umweltbildung.Bayern". Zwei Umweltbildungsprojekte erhielten einen Preis im Wettbewerb "Sei ein Futurist" der Drogeriemarktkette dm, eines dieser Projekte -  "Auf Winnetous Spuren- von den Indianern lernen" - wurde kürzlich als Dekade-Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet. Ihr Ziel ist gemeinsam mit den Akteuren der Umweltbildung in der Kreisgruppe Main-Spessart noch im Lauf der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" von 2005-2014 das Neue am Ansatz der Nachhaltigkeit für die Umweltbildung zu stärken. Dazu gehört die Problematik der Einen Welt und neue Sichtweisen einzubeziehen, nämlich soziale, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte, sowie gleichzeitig Lebensstile und kulturelle Leitbilder zu reflektieren.

Im Rahmen einer vierwöchigen Praxisphase führten die TeilnehmerInnen ein eigenes Projekt durch, das sie in einer umfangreichen Dokumentation darstellten und auswerteten. Im Projekt „Schöpfung bewahren im Hafenlohrtal – ein Medienprojekt“ von Cornelia Schlosser setzten sich Jugendliche in einem 5-tägigen Kurs mit den Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Schöpfung insbesondere mit dem durch Stauseepläne bedrohten unterfränkischen Hafenlohrtal auseinander. Auf einer Exkursion entdeckten sie die Schönheiten des Tales mit der Kamera, bei Gewässeruntersuchungen lernten sie die Bedeutung sauberen Wassers kennen und interviewten engagierte BürgerInnen. Herausgekommen ist eine animierte Bildergeschichte über das Tal, die als DVD veröffentlicht wurde. Kooperationspartner des Bund Naturschutz Main-Spessart war die Staatliche Realschule Marktheidenfeld.