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Ortsgruppen

Ortsgruppe Kreuzwertheim

Willkommen in der Ortsgruppe Kreuzwertheim

Die Ortsgruppe Kreuzwertheim wurde 1989 gegründet.

Sie umfasst Mitglieder aus den Ortsteilen von Kreuzwertheim Röttbach, Unterwittbach und Wiebelbach sowie aus Hasloch, Schollbrunn und Hasselberg.

Die Ortsgruppe hat  (ca.) 100 Mitglieder.

Zum Vorstand bitte hier klicken.

Der Wirkungsbereich der Ortsgruppe befindet sich in der Südostecke des Spessarts und erstreckt sich von den Ufern des Mains bis in den Hochspessart hinein.

Im Gebiet liegen große Wälder und landwirtschaftlich genutzte Flächen. An den Ufern des Mains findet man einen teilweise breiten Wiesensaum aus Feucht- und Trockenwiesen. Die Hänge des Maintals sind über weite Abschnitte bewaldet.
An den der Sonne zugewandten Hängen befinden sich Weinberge oder Streuobstwiesen. Diese sind  auf  ehemaligen terrassierten  Weinbergen angelegt. Sie werden teilweise regelmäßig gepflegt,  können  aber auch  mehr oder weniger verwildert sein.
Streuobstwiesen findet man auch  an vielen anderen Stellen, so z.B. in Unterwittbach, Schollbrunn, Röttbach und Wiebelbach. Die ausgedehntesten  Streuobstwiesen sind am nördlichen Ortsrand von Kreuzwertheim in den sogenannten  Ehrlichsgärten.  Diese sollten zum großen Teil Baugebiet werden. In Verbindung mit vielen Bürgern des Ortes hat die Ortsgruppe dies verhindern können und rechnet sich dies als einen ihrer größten Erfolge an.


Mitgliederversammlung mit Neuwahl 2021

Mit einem Insektenhotel wurde der langjährige Vorsitzende der BUND - Ortsgruppe Kreuzwertheim, Georg Wolpert, sowie der zweite Vorsitzende Stefan Mohr nach 32 Jahren Arbeit verabschiedet. Georg Wolpert war ein Mann der ersten Stunde und hat zusammen mit, dem bereits im letzten Jahr ausgeschiedenen, Harald Hilbig die Ortsgruppe des BUND gegründet. Bereits ein Jahr später kam Stefan Mohr als zweiter Vorsitzender zur Ortsgruppe dazu.

Da der BUND als Anwalt der Natur zählt, wird er von den entsprechenden Planungsbehörden wie ein Träger öffentlicher Belange behandelt. Gerade hierin lagen die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten, die Georg Wolpert zum Vorteil der Natur und Umwelt in Kreuzwertheim jahrelang mitgeprägt hat. So hat er, als es 1990 um die Flächennutzungsplanänderung rund um die Ehrlichsgärten ging, den Einspruch zahlreicher Bürger initiiert, was dazu geführt hat, dass dort, wo ein Gewerbegebiet geplant war die Gemeinde heute eines der ökologisch wertvollsten Streuobstgebiete der Region direkt vor der Haustüre hat.

Auch die heute bestehende Umgehungsstraße sollte ursprünglich eine Schnellstraße auf acht Meter hohen Stelzen werden. Die von Georg Wolpert veranlasste Gegenplanung war wesentlich kostengünstiger und weitaus umweltverträglicher.

Im Rahmen der Planung der Kläranlage fand aufgrund der Initiative von Georg Wolpert ein Planungswettbewerb statt, der dazu geführt hat, dass die jetzt bestehende Kläranlage so gebaut wurde und unnötiger Flächenverbrauch verhindert wurde.

Ebenso Einfluss nehmen konnte die BUND Ortsgruppe auf den Mainausbau zwischen der Staustufe Eichel und Faulbach, so wurden hier Buhnenstreifen und Laichplätze für Fische angelegt. Die Erhaltung des Sommerquartiers der Fledermäuse in der Karthause Grünau sowie eine Verhinderung eines Radweges durch den Bettingberg-Tunnel, um das dortige Winterquartier der Fledermäuse zu erhalten, hat die BUND Ortsgruppe entscheidend mitverantwortet. Unter dem Vorsitz von Georg Wolpert hat sich die Ortsgruppe die Pflege eines Biotops im Himmelreich zur Aufgabe gemacht, es wurden zahlreiche Naturbegehungen und Führungen durchgeführt und auf zahlreiche weitere Planungen vor Ort Einfluss genommen.

Mit einem dicken Aktenordner hat nun Georg Wolpert seine Arbeit als erster Vorsitzender in jüngere Hände gelegt. Einstimmig wurde Holger Raquet zum neuen ersten Vorsitzenden, Kai Fleuchaus zum zweiten Vorsitzenden und Renate Dreßler zur Schriftführerin der Ortsgruppe gewählt. Die neue Vorstandschaft würde sich darüber freuen, wenn sich auch neue Mitglieder aus Kreuzwertheim, Hasloch, Hasselberg, Röttbach, Schollbrunn, Unterwittbach und Wiebelbach finden, die die Arbeit der BUND Ortsgruppe unterstützen und mitgestalten möchten.


Die wichtigsten Aktivitäten über das Jahr

1. Jeden ersten Dienstag im Monat findet im Landgasthof Franz in Kreuzwertheim der. "Monatsstammtisch" statt. Hier treffen sich der Vorstand und die aktivsten Mitglieder, um wichtige Dinge zu besprechen, Termine zu planen und vorzubereiten. Hierzu werden alle Mitglieder aber auch interessierte Nichtmitglieder über die örtliche Presse eingeladen.

2. Einmal im Jahr findet ein Jahresrückblick statt. Dort werden die Aktivitäten der Ortsgruppe und andere wichtige Ereignisse der Umgebung an Hand von Lichtbildern den Mitgliedern und interessierten Bürgern vorgestellt.

3. In der Kartause Grünau reinigt die Ortsgruppe jährlich (November oder Dezember) das Fledermaus-Sommerquartier und im Sommer organisiert sie Fledermausführungen im Bettingbergtunnel. Die Fledermaussituation vor Ort wird regelmäßig vom Mitglied Uwe Scheurich, Fledermausberater, beobachtet und geprüft. Beide Quartiere (Kartause und Tunnel) sind von europaweiter Bedeutung.

4. Immer Anfang September mähen die Mitglieder ein großes Wiesenstück am Westhang des "Himmelreichs", um es nicht verbuschen zu lassen.

5. Schon mehrere Jahre lang verleiht die Ortsgruppe an Bürger, die sich um den Natur-und Umweltschutz verdient gemacht haben, einen Naturschutzpreis. Sie erhalten  eine Urkunde und einen Sachpreis.


Jugendprojekt Hizuna

Von Anfang an - Naturtechniken neu entdecken

Das Projekt Hizuna des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (Ortsgruppe Kreuzwertheim) stellt den kreativen und produktiven Umgang mit Naturmaterialien in den Mittelpunkt und bietet Anregungen, naturwissenschaftliche Hintergründe und reale Aktivitäten für Jung und Alt, gerade auch für Jugendliche!

Für Rückfragen:

Christian Schindler, Tel. 09342 / 8242992

www.hizuna.de