Dem Drüsigen Springkraut an den Kragen!
Landschaftspflegeaktion der OG Gemünden
22.07.2026 19:00 - 20:14
Gemünden
Gemeinsam wollen wir Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera) von städtischen Flächen entfernen . Die Flächen befinden sich in der Nähe des Gesundheitszentrums in Gemünden, entlang der Sinn und des Weges Richtung Sauruh.
Das Springkraut lässt sich leicht aus dem Boden ziehen. Allerdings sind die Flächen stark bewachsen. Man sollte also auf jeden Fall eine lange Hose und am besten auch langärmelige Kleidung anziehen. Das Springkraut ist einfach zu erkennen. Man benötigt keine besonderen Vorkenntnisse. Sonst ist an Ausrüstung auch nichts erforderlich. Vorsichtshalber eine Flasche Wasser mitnehmen ist natürlich empfehlenswert. Körperlich ist die Aktion wenig anstrengend.
Wir treffen uns:
Datum: Mittwoch, 22.07.2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Parkplatz Gesundheitszentrum Main-Spessart, Gemünden, Klinikstraße 1
Nach der Aktion können wir uns gerne noch auf ein Getränk in die nahe gelegene Pizzeria setzen.
Ich freue mich auf eure Teilnahme.
Viele Grüße
Markus Graf
1. Vorstand
BUND Naturschutz Ortsgruppe Gemünden - Sinngrund
Email: gemuenden@bund-naturschutz.de
Mobil 0151 70 888 598
Infos:
Das Drüsige Springkraut wurde Mitte des 19. Jh. über den Handel als Zier-/Gartenpflanze („Bauernorchidee“) eingeführt und gezielt z. B. als Bienentrachtpflanze ausgebracht. Durch Verwildern aus Gärten und durch Gartenabfälle breitet es sich in der Natur aus. Das funktioniert hervorragend durch die Schleuderfrüchte, die über Distanzen bis zu 7 Meter um die Mutterpflanze streuen, durch Verfrachtung von Samen im Geschiebe von Fließgewässern und Hochwässern, durch Verwendung von Auenkies beim Wegebau, durch Verfrachtung diasporenhaltigen Oberbodens, durch Verschleppung im Profil von Reifen, durch Waldfahrzeuge bei Durchforstungs- und Rückearbeiten.
Als nachteilig wirkt sich die Verbreitung des Drüsigen Springkrauts aus durch die Veränderung der Artenzusammensetzung offener und halboffener Feuchtlebensräume wie Sümpfe, Riede, Röhrichte und verschiedener Wälder wie Auenwälder, Erlenbruchwälder, Weidenbrüche und frischer Wälder; bisher gibt es keine Belege über Verluste von Populationen gefährdeter Arten.






