Biber im Anmarsch?

Mit seinen Aktivitäten als Landschaftsgestalter kommt der Biber manchen Menschen gelegentlich in die Quere: etwa, wenn er mit einem seiner Dämme eine Wiese unter Wasser setzt; oder wenn ein Traktor in ein vom Biber unterhöhltes Erdstück einbricht.
Sollten Sie Fragen, Befürchtungen oder Probleme mit Bibern haben, nehmen Sie bitte bald Kontakt auf. Viele  Biberschäden lassen sich leicht vermeiden. Wie - das erfahren Sie am besten bei der Unteren Naturschutzbehörde Ihres Landkreises, die bei Bedarf auch die Biberberater des Bundes Naturschutz einschaltet.

Biberberater für Nordbayern:
Horst Schwemmer
Tel: 0171/2432269
E-Mail: horst.schwemmer(at)bund-naturschutz.de


Verletzte Greifvögel

Sie haben einen verletzten Greifvogel gefunden und wissen nicht weiter.

Eine Greifvogel-Auffangstation von Karl-Josef Kant liegt in einem Waldgebiet am Stadtrand Würzburgs in der Nähe der mittelalterlichen Burgruine am Schenkenturm. Bereits seit den 70er Jahren kümmert sich der Falkner Kant um verletzte und hilflose Greifvögel. Als Jäger und Heger findet er selbst oft verletzte Tiere, denen Hochspannungsleitungen, Stacheldrähte, Zäune, Fensterscheiben, Umweltgifte oder sonstige von Menschen geschaffene Hindernisse zum Verhängnis wurden. Durch Aufklärungsarbeit möchte der Falkner und Jäger helfen, das Verständnis und Wissen vieler Menschen zum Wohle der Waldtiere wachsen zu lassen.

Kontakt
Karl-Josef Kant
Ellernweg 15
97080 Würzburg
Telefon: 0931 94214
Mobil: 0170 5515726


Hilfe für den Igel

Die Igel-Auffangstation in Gerbrunn hilft artgerecht verwaisten Igelbabies, verletzten, kranken und zum Winter hin unterernährten Igeln.
Igel stehen unter Naturschutz und dürfen nur zur Überlebenshilfe gefangen werden.
Mit Ende der Hilfebedürftigkeit müssen sie ausgewildert werden.
Falsche Igelpflege ist sehr quälend für diese sensiblen Tiere - artgerechte und sinnvolle Igelpflege aber braucht einiges an Wissen und Erfahrung!
Gerne beraten wir Sie oder übernehmen die Tiere.
Die Igel-Station ist eine rein private Initiative, die anfallenden - nicht unerheblichen - Kosten tragen Gründerin und Ansprechpartnerin Gudrun Martin und die Igel -"Pflegefamilien" in der Regel aus eigenen Mitteln.
Spenden sind daher jederzeit herzlich erbeten!

(Konto-Nr. 53 62 326, VR Bank Würzburg, BLZ 790 900 00, "Igelhilfe").

Mehr Informationen unter Tel. 0931 30489608
(Igel-Auffangstation, Frau Martin)
Vertretung: Tel. 0931 613070 (Frau Ales)
Zweigstelle Retzbach: Tel. 09364 3823 (Frau Behr, Herr Fritz)

Unser BN Öko-Tipp für Sie hier...


Ökologischer Wert von Wespen und Hornissen

Als Bestäuber und Insektenfänger erfüllen sowohl Wespen als auch Hornissen im Naturhaushalt eine wichtige Rolle, da sie Raupen, Spinnen, Bremsen, Mücken und Fliegen jagen, um ihre Brut mit dieser eiweißhaltigen Nahrung versorgen zu können.

Unser BN Öko-Tipp für Sie hier...

Hornissen genießen einen besonderen Schutz. Haben Sie Probleme mit Hornissen oder Wespen lesen Sie hier ...
Die Liste der Wespen und Hornissenberater folgt, wenn Sie hier klicken


Amphibienschutz im Frühjahr

Es gibt in Bayern 20 Amphibienarten, die zum Teil ähnliche, zum Teil aber auch sehr unterschiedliche Lebensraumansprüche haben. Alle Amphibienarten benötigen im Lauf ihres Lebens verschiedene, für sie geeignete Lebensräume uns sie brauchen die Möglichkeit, gefahrlos zwischen diesen Lebensräumen wandern zu können. Fast alle Amphibienarten legen ihre Eier im Frühjahr in stehenden Gewässern ab. Dort schlüpfen die Larven, hier verbringen sie die ersten Wochen bis sie so weit entwickelt sind, dass sie an Land gehen können. Jedes Jahr wandern die Tiere mit den ersten warmen und feuchten Tagen zum Teil über mehrere Kilometer Entfernung zu ihren Laichgewässern, um sich hier fortzupflanzen. Mit zunehmender Straßendichte wird die Wahrscheinlichkeit immer größer, dass sie dabei Straßen überqueren müssen. Ohne Schutzmaßnahmen an Straßen können so ganze Populationen innerhalb weniger Jahre ausgerottet werden. Deshalb werden entlang viel befahrener Straßenabschnitte Ende Februar/ Anfang März häufig Wanderbarrieren aufgebaut, Helfer sammeln nachts und morgens Amphibien ab und setzen sie auf der anderen Straßeseite wieder aus. In Main-Spessart betreuen wir Wanderwege beispielsweise im Hafenlohrtal, im Bereich Retzbach, Zellingen, im Raum Karlstadt und Gemünden.

Wollen Sie beim Amphibienschutz mithelfen?
Dann fragen Sie in unserer Geschäftsstelle nach.

Mehr Informationen zu Amphibien finden Sie unter:
www.amphibien.bund-naturschutz.de


Hilfe für Fledermäuse

Fledermäuse sind vielerorts bedroht durch Umweltgifte, Naturzerstörung und die Vernichtung geeigneter Unterschlüpfe. Vor allem finden sie immer schwerer geeignete Quartiere für den Winterschlaf, da es immer weniger zugängliche Keller, Höhlen etc. gibt. Man kann allerdings helfen, indem man künstliche Winterquartiere schafft. So können "Winterschlafsteine" z. B. in alten Holzschuppen, außen an Gartenhäuschen oder unterm Dachgiebel angebracht werden.

Was tun, wenn sich eine Fledermaus ins Haus verirrt hat oder ein orietierungsloses Tier gefunden wurde? Dann können Sie sich hier informieren:

Ansprechpartner in der Region Main-Spessart

Uwe Scheurich
Brunnengasse 16
97877 Wertheim-Eichel
Tel: 09342-23287
mobil: 0176-47 229 388

Koordinationsstelle für Fledermausschutz Nordbayern
Zoologisches Institut II, Uni-Erlangen-Nürnberg
Matthias Hammer
Staudtstraße 5
91058 Erlangen
Tel: 09131-8528788
Fax: 09131-852xxxx
E-Mail: flederby@biologie.uni-erlangen.de

Künstliche Winterquartiere sowie weitere Informationen über Fledermäuse sind erhältlich unter www.all-about-bats.netwww.fledermausschutz.dewww.flaus-online.de