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Baumsanierung am Benediktusberg

Gefahr im Verzug!
Eine Baumsanierung an der Auffahrt zur Benediktushöhe auf einem Hanggrundstück des BN war dringend notwendig, da Äste in die Tiefe und auf die Straße zu stürzen drohten.

 

 

 

Jahresbericht 2017

·        Wasservogelzählungen, Monate Januar bis April und September bis Dezember

·        Monatlicher Ökostammtisch

·        Jahreshauptversammlung

·        Regelmäßige Treffen der Retzbacher Ortsvereine (Teilnahme)

·        Klausurtagung und Treffen der Kreisgruppe (Teilnahme)

·        Amphibienwanderwege, Runder Tisch mit Naturschutzbehörde und Straßenmeisterei

·        Begehung der Amphibienwanderwege mit Kreisbauhof und UNB, weitere Maßnahmen

·        Treffen mit Förster und UNB am Biotop „Poppengrund“, Besprechung weiterer Maßnahmen

·        Besprechung mit Landschaftspflegeverband, Beweidung und Freischneiden von BN-Flächen

·        Schriftliche Ablehnung des Antrages „Aussichtsplattform“ auf einem Grundstück des BN auf der
         Benediktushöhe

·        Treffen mit Vermessungsamt, Grundstücksvermessung an der Bonleite

·        Stellungnahme zur Lärmschutzwand an der Bahntrasse in Retzbach

·        Stellungnahme zur Lärmschutzwand an der Bahntrasse in Himmelstadt

·        Treffen mit Feldgeschworenen, Bauernobmann und Wegewart in Retzbach, Freischneiden von
         Feldwegen nach Ökologischen Gesichtspunkten

·        Über 200 Vogel und Fledermauskästen in den Gemarkungen Retzbach, Zellingen, Thüngen und
         Retzstadt kontrolliert und gereinigt

·        Pflegemaßnahmen auf BN Grundstücken in den Gemarkungen Retzstadt, Thüngen und Retzbach durch
         den Landschaftspflegeverband

·        Kopfweiden am Gesundheitsgarten an der Retz geschnitten

·        Monatliche Aktionen unserer 3 Kinder/Jugendgruppen in Himmelstadt u. Zellingen / Retzbach

·        Abfallkorb am Mainwanderweg (BN Grundstücke) regelmäßig gereinigt

·        Teilnahme am Treffen der AK Verbot von Glyphosat auf Gemeindeflächen

·        Vogelstimmenwanderung                                                                                      

·        3 Amphibienwanderwege gesichert: Retzbach – Retzstadt, dort nur Kontrolle des Leitsystems und der
         Zuchtbecken des Angelvereins, Zellingen- Billingshausen, dort gesammelt und Zellingen –Duttenbrunn,
         dort Zaun auf- und mit abgebaut und gesammelt, Aktion von Mitte Februar bis Mitte
         April                                         

·        Begehung und Arbeiten in den Sandgruben von Retzbach zum Schutz von Amphibien

·        Uferschwalbenkolonie und kleinere Biotope für Amphibien in Retzbacher Sandgrube betreut

·        An verschiedenen Treffen und Begehungen mit Bürgermeister, Förster, Untere Naturschutzbehörde,
         Gemeinderat, Anglern usw. teilgenommen

·       Betreuung und Sicherung der Biberreviere an der Retz und am Gspringsbach, dort Mithilfe beim
        Abtragen eines Biberdammes

·        Teilnahme bei Besprechung über Aktionen am Schaugarten in Himmelstadt

·        Unterstützung der “Interessengemeinschaft gegen einen Hubschrauberlandeplatz“ in Retzbach, mehrere
         Treffen

Norbert Hörning


Neujahrsgrüße

Allen Mitgliedern und Freunden wünschen wir ein friedliches und glückliches Jahr 2018.
Zu allen Veranstaltungen der Ortsgruppe Retzbach-Zellingen im kommenden Jahr sind Sie herzlich eingeladen. Bitte informieren Sie sich über die Ankündigungen auf der Homepage (Termine) und in der Tageszeitung.

Vorstand der Ortsgruppe

 

 

Wasservogelzählungen haben begonnen

Die von der Ortsgruppe monatlich von September bis April durchgeführten Wasservogelzählungen sind Bestandteil eines großen Zählungsrasters. Die Meldungen werden an das bayerische Landesamt für Umwelt vermittelt, dort ausgewertet und sind dann Grundlage für Schutzmaßnahmen.
Das Maintal sowie die Gewässer und Feuchtgebiete der Nebentäler sind ganzjähriger Lebensräume bzw. Rastgebiete oder Winterquartier für viele Wasservogelarten. Neuansiedlungen, wie z.B. der Nilgans aber auch Wegzüge sind immer wieder festzustellen.
Die Zählungen im Abschnitt des Maintals von Thüngersheim bis Himmelstadt finden unter der Leitung von Norbert Hörning statt. Wer gerne dabei sein möchte, kann sich für die nächste Zählung (siehe Termine) bei ihm telefonisch anmelden.

 

Erlebnisse bei der Erdkrötenwanderung

In guter Zusammenarbeit zwischen Straßenbauamt, Gemeinde Zellingen und Unterer Naturschutzbehörde wurden in den Faschingstagen die Schutzmaßnahmen für die diesjährige Krötenwanderung eingerichtet. Ein kleines Team war während der Wandertage täglich vor Ort. Allen Helfern herzlichen Dank!
Am Schutzzaun gab es auch erfreuliche Überraschungen. So war unter den Wanderern an der Duttenbrunner Straße auch ein Springfrosch dabei. Nach dem Motto „Der Zaun kann mich nicht aufhalten, koste es auch den Tod“ gab es auch wagemutige Erdkröten.  In der Retzbacher Sandgrube machte sich die erste Kreuzkröte bemerkbar.
Die gruselige Entdeckung massakrierter Erdkröten im Retztal, wohl die Tat eines Kleinräubers, machte erschrocken.

Grüße zum Jahreswechsel

Allen Mitgliedern und Freunden wünschen wir ein besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Wintertage und ein ein glückliches Jahr 2017.

Wir laden Sie herzlich zu den zahlreichen Veranstaltungen ein,  die wir für 2017 vorgesehen haben. Bitte informieren Sie sich über die  Ankündigungen. Termine.

 

 

Wettlauf der Baumeister

Immer wieder bauen die Biber als Baumeister der Natur im Gspring Dämme auf, um ihr Revier nutzbringend zu gestalten. Sie schaffen damit auch neue Lebensräume für andere Tiere. Dieser Aktivität sind aber Grenzen zu setzen, spätestens, wenn das ausufernde Gewässer die Stabilität der vorbeiführenden Staatsstraße gefährdet.

So wurde auch jetzt im Dezember wieder ein neuer Anlauf unternommen, das Wasser konstant auf einem ungefährlichen Niveau zu halten. Hierzu wurde an einem der Dämme ein Rohr fest installiert.

Der Arbeitseinsatz wurde in Zusammenarbeit des Bauhofs der Gemeinde Zellingen und freiwilligen Helfern des BN geleistet. Die technischen Baumeister gaben ihr Bestes.

Sollte der Gemeinschaft der Baumeister im Gspring eine Lösung gelungen sein, die stabile Gegebenheiten für alle geschaffen hat? Es wäre sehr wünschenswert.

 

 

 

 

 

 

Alle Fotos Edmar Rothaug

Kirchturm in Retzstadt kann wieder Brutstätte werden

Das Einflugloch für den Brutkasten der Schleiereulen im Retzstadter Kirchturm ist wieder geöffnet. Bei Arbeiten am Glockenturm hat man den vom BN in den 1980er Jahren mit der Kindergruppe angebrachten Brutplatz einfach zugenagelt und verdrahtet. Jetzt haben wir ihn wieder geöffnet für Schleiereulen, aber auch Turmfalken oder Dohlen könnten den Brutplatz annehmen.

Jährliche Brutkasten-Kontrolle gibt Einblicke

Knapp 300 Nistkästen hat die OG in diesem Jahr betreut und gereinigt. Der letzte heiße Sommer  hat auch unter den Höhlenbrütern seine Opfer gefunden. Die Belegung war nur durchschnittlich. Außer einigen Meisenarten haben auch der seltene Arten wie Gartenrotschwanz, Schnäpper,Kleiber, Baumläüfer und Feldsperling erfolgreich gebrütet. In einigen Nistkästen fanden sich Hummeln, Wespen und Hornissen. Nachweise über Fledermäuse fanden wir dieses Jahr nur wenige.

Hilfe! - Die Kröten sind wieder unterwegs

Zur Zeit sind wieder Teams des BN  an den Straßen Zellingen- Billingshausen und Zellingen-Duttenbrunn unterwegs um an den mobilen Fangzäunen, Kröten ,Molche und Frösche sicher über die Straße zu tragen. Außerdem wird das fest angebrachte Leitsystem an den Fischteichen zw.Retzbach und Retzstadt betreut. Die Männer und Frauen des BN und deren Helfer aus der ganzen VG sind jeden morgen und abend unterwegs. Unterstüzt werden sie von der Unteren Naturschutz-Behörde und der Straßenmeisterei. Außerdem gibt es auf den Strecken eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Auch die Polizei ist in Kenntnis gesetzt.

Jahresbericht 2015

Veranstaltungen der Ortsgruppe im Rahmen der 1200-Jahrfeier Retzbachs

 14.-29. März Glanzlichter der heimischen Natur im Wandel der Jahreszeiten
Sa.:14.00 Uhr bis 18.00 Uhr; So.:10.00 Uhr bis 18.00 Uhr,, 461 Besucher;

15.März         Die Gewässer und Feuchtgebiete in Retzbach und Zellingen, ein besonderer                     Lebensraum für Vögel-Exkursion mit Wasservogelzählung, im Anschluss Frühstück oder Frühschoppen, Alte Mainbrücke,9.30 Uhr, Ansprechpartner: Norbert Hörning, 40 Teilnehmer;

29. März        Unsere heimische Natur, ein wahrer Frühlingskräutergarten - Wanderung Parkplatz am Retz, anschließend Zubereiten der Kräuter, 14.00 Uhr, Verantwortlich: Gudrun Karle,
25 Teilnehmer;

03. Mai          Morgendliches Chorkonzert vor den Türen von Retzbach – Vogelstimmen- wanderung mit Frühstück,7.00 Uhr am Weinhaus. Asprechpartner: Norbert Hörning, 30 Teilnehmer;

 14. Mai         Retzbach in voller Blüte – Naturkundliche Wanderung,10.00 Uhr Weinhaus Ansprechpartner: Wolfgang Piepers, Norbert Hörning, 49 Teilnehmer;

 27. Juni         Unterm Sternenhimmel von Retzbach - Nachtwanderung auf der Benediktushöhe, Treffpunkt um 20.30 Uhr am Hotel Vogelsang, Ansprechpartner: Norbert Hörning,
30 Teilnehmer;

04./05. Juli    Ausstellung“ Artenvielfalt“ in Duttenbrunn,1000 Jahr-Feier

19. Juli          Ausstellung Jagd in den Lebensräumen Wald und Flur, Führung, Ansprechpartner: Martin Fischer, Sylvia Türk-Rupp, Norbert Hörning, Biberführung: 30 Teilnehmer;

 26. Juli          Kulturpflege mit Schafen und Ziegen auf der Benediktushöhe14.00 Uhr am Parkplatz an der Kolpings Kapelle, Führung 30 Teilnehmer; Ansprechpartner: Wolfgang Rupp

04. Oktober: „Ölles Öpfel“ - Apfelfest mit Apfelausstellung Alte Schule,14.00 bis 17.00 Uhr                    Ansprechpartner: Silvia Löwe, Sylvia Türk-Rupp,150 Besucher,
Wilde Früchte – Wanderung in der Retzbacher Flur,10.00 Uhr Weinhaus,                      Ansprechpartner: Wolfgang Piepers, 8 Teilnehmer,

 03.-11.Okt.   Artenvielfalt in der fränkischen Natur“ Ausstellung im Alten Rathaus,                      Ansprechpartner: Wolfgang Piepers, Edmar Rothaug, Norbert Hörning,                     Jeweils Sa/So von 14.00 – 18.00 Uhr, 136 Besucher

 

Aktivitäten der Ortsgruppe Ein Überblick ibn Stichworten:

  • ·         Wasservogelzählungen in den Monaten Januar bis April und September bis Dezember;
  • ·         Jahreshauptversammlung;
  • ·         Über 200 Vogel –und Fledermausnistkästen gereinigt und repariert;
  • ·         Pflegemaßnahmen an BN-Grundstücken durch den Landschaftspflegeverband;
  • ·         Monatlicher Ökostammtisch;
  • ·         2 Abfallkörbe am Maintalwanderweg ( BN – Grundstück ) regelmäßig gereinigt;
  • ·         3 Amphibienwanderwege: Retzbach – Retzstadt, Zellingen- Billingshausen und Zellingen-
              Duttenbrunn, betreut, letzteren auch auf-und abgebaut.Das heißt, in den Abend -  und den
              Morgenstundenwurden Erdkröten eingesammelt und sicher überdie Straße getragen;
  • ·         Monatliche Veranstaltungen unserer 3 Kindergruppen in Himmelstadt und Retzbach;
  • ·         Teilnahme an Sitzungen: Vereinsvorstände, Treffen mit Bürgermeister, Förster,
              Naturschutzbehörde,Biberberater, Landschaftspflegeverband, Jäger,Kreisgruppe
              Main-Spessart, Anliegerversammlung.
  • ·         Mehrere Treffen wegen Renaturierung des Gespringsbaches;
  • ·         Betreuung der Biberreviere am Gespringsbach und an der Retz;
  • ·         Betreuung der Uferschwalbenkolonie;
  • ·         Mehrere Begehungen wegen Beweidung unserer Grundstücke mit einer Schaf- und
             Ziegenherde;
  • ·        Treffen mit Betreibern der Sandgruben zwischen Retzbach und Himmelstadt, mit dem LRA
             wurde ein Konzept ausgearbeitet um den dort vorkommenden seltenen Pflanzen und
             Tieren das Überleben zu sichern;
  • ·        Teilnahme an der Klausurtagung der KG;
  • ·        Streuobstwiese von einem Mitglied der OG gepachtet und somit gesichert.
  • ·        Weiden (Kopfweiden)am Gesundheitsgarten geschnitten;
  • ·        Wasseramselkasten am Gespringsbach aufgehängt;
  • ·        Brutröhre für den Steinkauz angebracht;
  • ·        2 Tümpel in der Benkert-Sandgrube an der B27 angelegt, Unterstützung durch die UNB;
  • ·        Wegen der großen Trockenheit Wasser zum Poppengrund und zur Sandgrube gefahren.
             Viele Amphibien konnten somit gerettet werden.
  • ·        Ausstellung „ Artenvielfalt“ bei der 1000 Jahrfeier in Duttenbrunn;
  • ·        Ferienspaßaktion in Himmelstadt;
  • ·        Treffen mit UNB u. Gemeinde am Poppengrund wegen Anlage von Tümpeln;
  • ·        Treffen in Himmelstadt wegen Anlegen eines Naturgarten;
  • ·        Antrag Bauwagen Himmelstadt zurückgezogen;
  • ·        Im Biberdamm an der Retz ein zweites Entwässerungsrohr eingebaut;
  • ·        Stellungnahme zur Unterschutzstellung des Sternberg in Himmelstadt;
  • ·        Schreiben an UNB wegen Gleitsegler an der Benediktushöhe, die sich nicht an die
             Vorgaben halten und im Orchideengebiet starten. Von UNB  weitergeleitet an ONB;
  • ·        Stand (Ausstellung) über den Biber bei der Einweihung des Projektes am Gespringsbach;

 

·         

 

Zwei- mund Vierbeiner im auf der Weide am benediktusberg (Foto W. Piepers)
WEidenschnitt an der Retz
Angelegter Tümpel in ehemaliger Sandgrube
Krötenzaun an der Staatsstraße nach Duttenbrunn

Retzbach in voller Blüte - naturkundliche Wanderung im Retztal

Unter dem Motto „Retzbach in voller Blüte“ stand eine naturkundliche Wanderung der Bund-Naturschutz Ortsgruppe Retzbach am Donnerstag den 14. Mai. Die Wanderung fand in Rahmen der 1200-Jahr-Feiern der Marktgemeinde Retzbach statt. Der Vorsitzende der Ortsgruppe, Norbert Hörning, konnte 50 naturinteressierte Teilnehmer begrüßen. Bei herrlichem Wetter führte Wolfgang Piepers die Wanderer durch das Retztal und gab immer wieder interessante Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt. Im Retztal wachsen zum Beispiel 105 Pflanzenarten, die in der Roten Liste von Unterfranken stehen, davon 26 Orchideen-Arten. Viele dieser seltenen Arten konnten dann auch vor Ort bewundert werden. Die Wanderung endete im Biergarten bei Retzbach. Dort wurde bei einem kühlen Getränk noch lange über das Erlebte diskutiert.

Morgendliches Twittern vor den Toren Retzbachs – Vogelstimmenwanderung mit anschließendem Frühstück

Unter diesem Motto stand die diesjährige Vogelstimmenwanderung, die am Sonntag, den 3. Mai stattgefunden hat. Die von der Bund Naturschutz-Ortsgruppe Retzbach organisierte Veranstaltung war in diesem Jahr Bestandteil der 1200-Jahr-Feiern der Marktgemeinde Retzbach. Norbert Hörning, der Vorsitzende der Ortsgruppe konnte etwa 30 Teilnehmer begrüßen, die sich trotz der schlechten Wetterprognosen am Startpunkt der Wanderung, dem Weinhaus in Retzbach, eingefunden hatten. Unter der fachkundigen Führung von Gerhard Hach wanderten die Vogelfreunde über das Affental und den Ersberg zurück nach Retzbach. 35 Singvogel-Arten konnte Gerhard Hach aufgrund ihres Gesanges identifizieren und den interessierten Zuhörern viele interessante Details zu den einzelnen Arten vermitteln. Die Wanderung endete im Cafe Engelchen, dort erwartete die Teilnehmer ein zweites Frühstück.

Sag mir, wo die Blumen sind? Wo sind sie geblieben?

Ein Zusammenwirken eines Retzbacher Imkers, eines Retzbacher Grundstücksbesitzers (Waldemar Matreux, Alexander Konrad) und eines Landwirts  aus Retzstadt sorgt dafür, dass es den Bienen im Bereich der Sandgruben gut gehen wird. Auf insgesamt 2,4 Hektar Ackerfläche werden mit Klee, Buchweizen und Samenmischungen verschiedenster Ackerblumen Bienenweiden entstehen. Integriert ist auch eine Anlage mit  Bäumen alter Obstsorten. Es wurden Flächen geschaffen, die sich ganz ohne künstliche Düngemittel und Gifte natürlich entwickeln können. Ein wichtiger Beitrag für unsere Honigbienen aber auch für viele andere Insekten, die auf unseren Agrarsteppen keine Überlebenschance haben.

Bienen müssen nicht nur im Winter, sondern in der Regel erstaunlicherweise auch in den Sommermonaten mit Zuckerwasser zugefüttert werden, weil es in dieser Zeit kaum Blüten gibt. Vielleicht können wir im Zuge der Planung unserer Wegrainpflege dafür sorgen, dass die Weg- und Ackerränder nicht permanent gemäht werden, sodass Gräser und Kräuter die Möglichkeit haben, Blüten auszubilden und sie zudem mit den entstehenden Samen eine wichtige Futterquelle für unsere Singvögel darstellen.

Neues Amphibienbiotop in ehemaliger Sandgrube

Die Anwesenheit seltener Amphibien im Bereich der Retzbacher Sandgruben (laut Herrn Fuß, UNB Karlstadt, sei es wohl eine der größten Kreuzkrötenpopulationen im Landkreis Main Spessart) veranlasste eine Gruppe des BN Retzbach, den Lebensraum für diese Tiere aufzuwerten bzw. wiederherzustellen.

Da in den letzten Jahren der Grundwasserspiegel in dem Bereich um ca. 5 Meter gefallen ist, sind entsprechende Wasserflächen (in der Regel temporäre Kleinstgewässer), die zur Fortpflanzung der Amphibien benötigt werden, nicht mehr vorhanden. Auch der Prozess der natürlichen Sukzession hatte über die Jahre hinweg den Einfluss, dass immer weniger Sonnenlicht in die Grubensole dringen konnte.

So wurde von den Helfern zuerst der Bewuchs bzw. die Verbuschung soweit entfernt, um eine zur Erwärmung der Gewässer wichtige Sonneneinstrahlung von mindestens täglich sieben Stunden zu gewährleisten. Auch Tagesverstecke sind für die Amphibien sehr wichtig. Aus diesem Grund liesen wir den Großteil des angefallenen Reisigs und Altholzes liegen. Die Abdichtung der zwei Teiche erfolgte durch eine Tonschicht. Dabei wurden insgesamt 18 Tonnen Ton in die ausgebaggerten Senken eingebracht und mit der Rüttelplatte verdichtet.
Am Samstag, den 28. Februar 2015 haben uns Helfer von Feuerwehr Retzbach und THW Karlstadt die Teiche mit Wasser gefüllt. Eigentlich hätte die Tonschicht noch mit einem Belag aus Rheinkies geschützt werden sollen, aber die Tiere waren schneller, schon nach zwei Tagen konnten wir eine Besiedelung feststellen. So wird diese letzte Aktion auf den Winter 2015 verschoben. Alle Helfer sind glücklich, dass das Wasser in den Teichen hält und freuen sich auf viel Nachwuchs von Kreuzkröte und Co.

Neuer Krötenschutz

In den nächsten Tagen und Wochen wandern Kröten und Molche wieder zu ihren Laichplätzen. Deshalb hat der Bund Naturschutz  in Eigeninitiative einen 500 m langen mobilen Fangzaun an der Kreisstraße von Zellingen nach Duttenbrunn errichtet. Dieser wird ebenso betreut wie der an der Staatstraße von Zellingen nach Billingshausen und das Amphibienleitsystem zwischen Retzbach und Retzstadt. Dort kommt erschwerend hinzu, dass aus 3 betonierten Fischzuchtbecken hineingefallene Molche und Erdkröten gefischt werden müssen, da sie sonst verenden.Das Amphibienleitsystem ist eine große Hilfe für die im Krötenschutz aktiven "Sammler" und hat sich bewährt.
Insgesamt wird in den nächsten Wochen eine Strecke von über 1,5 km betreut. Gesammelt wird in den Morgen- und Abendstunden und die Tiere werden über die Straße getragen.
Wir bitten die Autofahrer, um vorsichtige Fahrweise, nicht nur auf den genannten Strecken. Sie retten damit vielen, für die Natur so wichtigen Amphibien vor den sicheren Tod. Das wäre ein Beitrag zum Naturschutz der nicht einmal etwas kostet.

Schnitt von Kopfweiden im Retztal

Mitglieder der B.N. Ortsgruppe Retzbach und Umgebung haben an der Retz beim Gesundheitsgarten in Retzbach einige Kopfweiden beschnitten. Kopfweiden sind Lebensraum für zahlreiche Tiere, wie Vögel und Fledermäuse.
Sowohl männliche als auch die weiblichen Weiden mit ihren Kätzchen (Palmkätzchen) bieten den Bienen im Frühjahr die erste Nahrung. Daher hat die Ortsgruppe nicht alle Weiden geschnitten.
An der Schnittfläche in 1 bis 3 m Höhe treibt der beschnittene Baum in großer Zahl neue Triebe aus. Diese Ruten lassen sich gut erreichen und so zur Nutzung z.B. für die Korbflechterei,abschneiden. Alle 3 bis 10 Jahre ist ein Schnitt notwendig.
Die Aktion wurde in Abstimmung mit der Gemeinde, der Unteren Naturschutzbehörde und dem Verein Wein, Gesundheit und Tourismus im Main-Retztal e.V. abgestimmt.

Grüße zum Jahreswechsel

Allen Mitgliedern und Freunden wünschen wir ein besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Wintertage und ein ein glückliches Jahr 2015.

Wir laden Sie herzlich zu den zahlreichen Veranstaltungen, die die  der Ortsgruppe im Rahmen des Jubiläums "1200 Jahre Retzbach" durchführt (siehe Termine).

Einblicke in die Natur unserer unmittelbaren Umgebung

Fotoausstellung der Ortsgruppe
Ab Samstag,den 8.November ist in Himmelstadt im Pavillon am Philatelistenpfad eine Bilder-Ausstellung
des Bund Naturschutz zu sehen. Patricia Behr und Reinhard Fritz zeigen Bilder von der "Igelauffangstation"
die sie betreuen.Edmar Rothaug präsentiert Fotos zu den Themen " Himmelstadter Ansichten " und
"Biberland im Retztal".Die Bilder von Wolfgang Piepers widmen sich den Themen "Wald und Bäume"
und "Flechtenlandschaften".Die Ausstellung ist täglich zu sehen und endet am 25. November.

 

 

Die Biberfamilie im Retztal zeigt ihren Nachwuchs

Dramatische Ereignis spielen sich im Retztal ab. Die Biber haben Nachwuchs bekommen, 5 junge Biber. Diesem Ereignis entgegen steht die amtliche Genehmigung eines Elektrozaunes bis Mitte September, der der Vergrämung der Biber dienen soll, da die Biber eine Gefahr für eine wirtschaftliche Existenz im Retztal seien.

Schafe und Ziegen gehören wieder zum Bild unserer Landschaft

Im Rahmen des Life+ - Naturschutzprojektes „Main-Muschelkalk“, das im Auftrag der Europäischen Union und des Landkreises Main-Spessart durchgeführt wird, pflegen Ziegen und Schafe die  trockenen und warmen Lebensräume auf der Benediktushöhe und ersetzen die bislang erfolgte maschinelle Pflege. Die Verbuschung der Flächen wird verhindert, seltene Pflanzen und mit ihnen auch seltenen Tierarten, insbesondere Insekten, wird der Lebensraum erhalten.
Sicher werden die weidenden Tiere das Interesse vieler Spaziergänger finden. Der Schäfer Andreas Hartmann aus Wernfeld, der die Herde betreut, bittet darum die Begrenzung durch den Weidezaun einzuhalten und den Zaun nicht zu verändern. Hunde sollten von der Herde ferngehalten werden.

Zum Vogelkonzert im Affental

Gerhard Hach ,seit vielen Jahren unser Vogelexperte, führte auch dieses Jahr wieder eine interessierte Gruppe durch die heimische Natur. Bereits im Dorf haben wir vieles  über Spatz, Rauch-und Mehlschwalbe, Elster, Hausrotschwanz, Türkentaube u.a.Vogelarten erfahren.
In diesem Jahr durften wir nicht nur der Nachtigall zuhören, sondern auch dem Gesang aller vier heimischen Grasmücken lauschen. Die häufige Mönchsgrasmücke, die Gartengrasmücke, Klappergrasmücke und Dorngrasmücke waren zu hören.
Der seltene Gartenrotschwanz, Zaunkönig, Goldammer, Baumpieper, Wendehals, Heckenbraunelle, Kuckuck, Fitis, Zilpzalp, verschiedene Meisenarten, Gartenbaumläufer, Eichelhäher, Rabenkrähe, Grünling, Stieglitz, Buchfink, Buntspecht, Feldsperling, Feldlerche, Singdrossel, Bachstelze, Amsel, Wacholderdrossel und Dohle waren ebenfalls zu hören, einige konnten sogar gesichtet werden.

Regulierung des Wasserstandes im Biberrevier

Eine kleine Arbeitsgruppe der Ortsgruppe hat in der Retz ein Überlaufrohr in den Staudamm der Biber eingebaut. Der Einlauf in das Rohr wird durch einen Stahldrahtkorb vor den Bauaktivitäten der Biber geschützt. Diese Maßnahme lässt erwarten, dass der Wasserstand auf einem tolerablen Maß dauerhaft konstant gehalten werden kann. Es bleibt zu hoffen, dass dadurch im Retztal Entspannung einkehrt. Herzlichen Dank an alle, die diese Arbeit geleistet haben.

Foto E. Rothaug

Ausstellung ARTenvielfalt begeistert Kinder

Die Ausstellung Artenvielfalt des Bund Naturschutz Main-Spessart, die im Zeitraum 11.04. bis 20.04 im Himmelstadter Pfarrheim gezeigt wurde, fand guten Anklang bei den Besuchern. Sie zeigte Fotografien besonderer Tier- und Pflanzenarten Main-Spessarts, sowie verschiedene Maltechniken zum Thema, sowie Gedichte. Außerdem waren Naturkunstwerke der Kindergruppen des Bund Naturschutz Main-Spessarts zu sehen.
Gruppen des Kindergartens und Grundschule Himmelstadt durften die Ausstellung aktiv erleben und mitgestalten. Die jungen Künstler malten ihr Lieblingsmotiv, das dann auch ausgestellt wurde.
Es fanden auch Bastelaktionen statt. Unter fachlicher Anleitung von Kerstin und Peter Hanusch fertigten die Kinder Insektenbehausungen an. Mit Hilfe des Büchereiteams unter der Leitung von Angelika Gehrsitz wurden Summ-Bienen gebastelt. Besonderen Spaß machte es den Kindern, ihre Bienen fliegen und summen zu lassen.
Die Ausstellung wurde bereits in Marktheidenfeld, Lohr und Gemünden gezeigt. In Kürze wird sie auch in Karlstadt zu sehen sein.

Welt der Wasservögel im Umkreis von Retzbach

Unter dem Motto „Welt der Wasservögel im Umkreis von Retzbach“ findet am Sonntag dem 15.März 2015 eine Wanderung entlang des Mains in Richtung Himmelstadt statt. Die Wanderung wird von der Bund Naturschutz-Ortsgruppe Retzbach organisiert. Sie findet im Rahmen der diesjährigen 1200-Jahr-Feiern der Marktgemeinde Retzbach statt. Unter der fachkundigen Führung von Markus Gläßel (LBV – Landesbund für Vogelschutz) und Norbert Hörning (Bund Naturschutz) können einheimische Wasservögel und Wintergäste, die sich jedes Jahr am Main einfinden, beobachtet werden. Der Treffpunkt ist um 9.30 Uhr unter der alten Mainbrücke in Zellingen. Dauer der Wanderung ca. 1,5 bis 2 Stunden. Als Abschluss der Wanderung kann in Himmelstadt im Cafe „Neue Wege“ ein zweites Frühstück eingenommen werden. Interessenten werden gebeten sich bei Silvia Türk-Rupp (09364/ 9518) oder Norbert Hörning (09364/9524) bis zum 11. März anzumelden.

Vierzig Vogelzähler erlebten 104 Vögel am Main

Anlässlich des 1200-jährigen Bestehens unseres Heimatortes Retzbach wurde herzlich zur Wasservogelwanderung am 15.3.2015 eingeladen. Circa 40 Wanderer trafen sich auf der Zellinger Seite an der Alten Mainbrücke.
Norbert Hörning, Vorsitzender des Bund Naturschutz - Ortsgruppe Retzbach und Umgebung begrüßte die Wandergruppe. Von Markus Gläßel vom Landesbund für Vogelschutz angeleitet, konnte man bereits nach wenigen Metern die ersten Vögel durch eigene oder bereitgehaltene Ferngläser beobachten. Erste Bachstelzen waren an der alten Zellinger Mainbrücke unterwegs und auch ein Zwergtaucher ließ sich am Ortsrand blicken. Herrn Gläßels begeisternde Berichte über die heimische Vogelweltsteckte ließen bald alle die mangelnde Sonne vergessen. Obwohl einige der erhofften Vogelarten, wie seltene Tauch- und Gründelenten und auch Möwen, nicht zu sehen waren, konnten immerhin insgesamt 104 Schwimmvögel und am Main lebende Vögel gezählt werden. Das Highlight der Führung war ein Rotmilan, der entweder in den letzten Tagen aus seinem Winterrevier zurückgekehrt war oder sich im Durchzug befand. Einige Wanderer sahen zudem auch einen Eisvogel. Abgerundet wurde die Unternehmung mit einem zweiten Frühstück im Café Neue Wege in Himmelstadt.

Unsere heimische Natur , ein wahrer Kräutergarten - Frühlingskräuter sehen, riechen und schmecken

Wildkräuter sehen-riechen-schmecken, unter diesem Motto lud die Ortsgruppe Bund Naturschutz Retzbach-Zellingen zu einer Kräuterführung im Retztal mit anschließender Verarbeitung der gesammelten Kräuter und einer gemeinsamen mehrgängigen Mahlzeit ein.  Das Nieselwetter am Palmsonntag konnte die Stimmung nicht verderben und die ca. 25 Teilnehmer lauschten den interessanten Ausführungen der Kräuterführerin Gudrun Karle und sammelten eifrig Kräuter.

Die Frühlingsblüher haben ihre spezifischen medizinischen Wirkungen, die schon von Hildegard von Bingen oder dem Kräuterpfarrer Weidinger beschrieben werden.

Schlüsselblume, Spitzwegerich z.B. enthalten Saponine und wirken schleimlösend, die scharf schmeckenden Senföle vieler Kreuzblütler wie bitteres Wiesenschaumkraut oder Brunnenkresse gelten in ihrer Wirkung als antibiotisch und verdauungsfördernd.  

In der Küche sind Wildkräuter die ersten Lieferanten  für Vitamin C und Mineralstoffe. Von beiden Stoffgruppen enthalten sie meist eine viel größere Konzentrationen als Gartensalate. Die aromatischen, oft bitter-scharfen Aromen würzen viele Speisen wie Salate und Suppen.

Unter der Anleitung von Sylvia Türk-Rupp wurden verschiedene Speien zubereitet, bei denen Brennnesseln, Giersch und viele andere Kräuter die Aromen und Vitamine lieferten. Als erster Gang wurde eine Frühlingskräutersuppe serviert. Pellkartoffeln mit Kräuterquark und Nudeln mit Bärlauchpesto ließ man sich als Hauptgang schmecken. Den gelungenen Abschluss bildete eine Holundercreme mit Veilchenblüten.  Die Teilnehmer waren sich einig, dass an diesem gelungenen Nachmittag viele Informationen über die Kräuter vermittelt wurden, sie aber die Pflanzen auch mit allen Sinnen erleben und genießen konnten.

Glanzlichter der heimischen Natur

Unter dem Motto „Glanzlichter der heimischen Natur“ startet am Samstag den 14. März um 16.00 Uhr eine Ausstellung im historischen Rathaus von Retzbach. Diese Ausstellung findet im Rahmen der diesjährigen 1200-Jahr-Feiern der Marktgemeinde Retzbach statt. Als Gastredner wird Herr Dr. Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität  Würzburg ein Referat über die medizinische Bedeutung heimischer Pflanzen halten.

Seit vielen Jahrhunderten hat der Mensch im Retztal eine reich strukturierte Kulturlandschaft geschaffen, die Heimat für viele seltene Tier- und Pflanzenarten ist. Als besonderes Glanzlicht seien hier nur die Orchideen erwähnt, von denen im Retztal 26 Arten blühen.

Die Ausstellung „Glanzlichter der heimischen Natur“, die vom Retzbacher  Naturfotografen Wolfgang Piepers organisiert wird, stellt den Besuchern mit ca. 200 Bildern Beispiele der seltenen Tier- und Pflanzen-Arten des Retztales vor. Die Bilder sind in die neun Themenbereiche „Tagfalter, fliegende Edelsteine“, „Nachtfalter, die am Tage fliegen“, „Seltene Schönheiten im Trockenrasen“, „Bunte Ackerränder“, „Musikanten des Sommers“, „Bizarre Wesen“, „Der Orchideenwald“, „Orchideenblüten imitieren Insektenweibchen“, „Biberland im Retztal“ gegliedert-

Die Ausstellung ist vom 14. März bis 29. März am Samstag von 14.00 bis 18.00 Uhr( am Samstag 14. März von 16.00 bis 18.00 Uhr) und an den Sonntagen  von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Unter dem Sternenhimmel von Retzbach - Nachtwanderung auf die Breitfeldhöhe

Rechtzeitig vor Beginn der Wanderung am Samstag, den 27. Juni hatte das Wetter ein Einsehen, es klarte auf. Die 30 Wanderer konnten sich also wie geplant auf den Weg zur Breitfeldhöhe machen um den Sternenhimmel zu beobachten. Die Bund-Naturschutz-Ortsgruppe hatte anlässlich der 1200-Jahr-Feiern der Marktgemeinde Retzbach zu dieser Wanderung eingeladen. Am Zielpunkt standen mehrere Teleskope für die Sternenbeobachtung zur Verfügung. Vor allem der Saturn mit seinen Ringen hatte es den Sternenguckern angetan. Da dies alles bei einem guten Schoppen Wein stattfand  verstärkte  die tolle Atmosphäre dieser Veranstaltung.

Hallo - aufgepasst!

Wer in den nächstn Wochen durch Gärten und Wiesen streift oder an Wegrändern aufmrksam beobachtet, kann vielleicht einen kleinen Igel finden, der sich noch nicht ausreichend auf den Winter vorbereiten konnte. Dann solltet ihr Euch an die Igelstation in Retzach wenden. Dort weren die kleinn Igel richtig gefüttert und erhalten einen Platz zum Überwintern.

Ist der Bestand an Elstern Anlass zur Sorge um kleine Singvögel?

 

Die Elster gehört zusammen mit anderen Rabenvögeln  zur großen Gruppe der Singvögel.
Auffällig ist der in den letzten Jahren angewachsene Bestand an Elstern in der Nähe von  Siedlungen oder gar in Städten. Zur Auffälligkeit trägt sicher auch das bisweilen laute Verhalten dieser stimmbegabten Vögel bei, vor allem im Winter, wenn sie sich in Gruppen zusammenfinden. Die Anzahl der Elstern in Revieren auf Feldern zeigt dagegen eine eher abnehmende Tendenz, so die Aussage von vogelkundigen Fachleuten.

Die Elster hat bei vielen Bürgern nicht gerade einen guten Ruf, so wird ihr ungerechtfertigt nachgesagt, sie sei ein Dieb. Auch wird ihr unterstellt, sie gefährde den Bestand kleinerer Singvogelarten, da sie ein Nesträuber sei. Letztere Aussage führt auch zur derzeitigen Sorge einiger Bürger.

Diese Sorge ist nach Angaben von Ornithologen (wissenschaftlich ausgebildete Vogelkundige) nicht berechtigt. Die Brut kleiner Singvogelarten ist nur zu der Zeit, in der die Elstern selbst brüten, ein Anteil ihres Nahrungsspektrums. Es gibt zahlreiche natürliche,  bestandsregulierende Faktoren, die ein „Überhandnehmen“ der Elstern verhindern. Mit Abfällen aus dem Haushalt, z.B. auf Komposthaufen hat die Elster allerdings eine zusätzliche Nahrungsquelle entdeckt, die eine dichtere Bevölkerung ortsnaher Gebiete ermöglicht.

In der Wechselbeziehung der kleinen Singvögel mit den ihnen nachstellenden Räubern, zu denen auch z.B. Eichelhäher, Eichhörnchen und Sperber zählen, können sich die kleinen Sänger behaupten. Viele von ihnen haben mehrere Bruten pro Jahr, die über die Brutzeit der Elstern hinaus gehen und somit Nachwuchs sichern. Wesentlich für den Bestand der kleinen Singvögel ist auch ein intakter Lebensraum, das heißt eine Vielfalt von heimischen Sträuchern und Bäumen, die ihnen Brutraum und Schutz bieten und ein Nahrungsspektrum, das nicht gestört ist.

Die Sorge um die Vögel, die uns durch ihren Gesang immer wieder erfreuen, sollte nicht zu einem weiteren Eingriff in das Gefüge der Natur etwa durch Bejagung der Elstern verleiten, sondern dazu veranlassen, die Eingriffe des Menschen in den Lebensraum dieser Tiere soweit wie möglich zurückzunehmen, z.B. durch Vermeiden unsachgemäßer Heckenschnitte.

OG Bund Naturschutz

Wolfgang Rupp

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Sorge um die Uferschalben in den Sandgruben bei Retzbach

Der Starkregen der letzten Wochen hatte in den Sandgruben zu Abbrüchen an den sandwänden geführt. Bei einer ersten Beobachtung der Uferschwalbenkolonie war noch unklar, welche Auswirkungen dis auf die brutkolonien hat. Nun ist Erleichterung eingekehrt, denn die Uferschwalben haben alles gut überlebt:
So sind jetzt wieder in der Sandgrube Benkert (über 100 Brutröhren).Die Wand ist mit einem Band gegen Abbau gesichert. In der Sandgrube Konrad wurden 150 Brutröhren gezählt.  Die Schwalben flogen auch die Röhren an.

 

Neues Biotop für Erdkröten in Thüngen: Am Kies

Anfangs Mai wurde in Thüngen Am Kies ein Teich als Laichgewässer für die Erdkröten im dortigen Umfeld angelegt. Nun ist man auf die Reaktion der Erdkröten gespannt. 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2013


Die Ortsgruppe lädt  zu ihrer Jahreshauptversammlung mit Bildpräsentation
am Freitag,22.März um 19.00 Uhr in den Gewölbekeller des Gasthauses
Durmich in Retzbach ein.
Tagesordnung:
-Begrüßung und Bericht des Vorsitzenden
-Kassenbericht
-Bildpräsentation von Wolfgang Piepers "Die Natur des Retztales im Wandel der Jahreszeiten"
-Ausblick auf die kommenden Monate
-Wünsche und Anträge

Mitglieder und interessierte Bürger aus der Verwaltungsgemeinschaft sind
herzlich eingeladen.

Krötenwanderungen 2013

Bald beginnt wieder die Zeit der Krötenwanderungen in unserer
Heimat. Wir suchen dringend Helfer, die zusammen mit dem
bewährten Team die Wanderunegn im Werntal bei Thüngen, im
Retztal und im Maintal auf dem Gebiet der Gemarkungen Zellingen
und Himmelstadt betreuen. Bitte bei Norbert Hörning melden!

 

 

Jahresbericht der Ortsgruppe Retzbach und Umgebung( 2012)

- Wasservogelzählungen in den Monaten Januar bis April und
  September bis Oktober

- Jahreshauptversammlung mit Dia-Vortrag „Fotografische Streifzüge
  durch die heimische Natur

- Über 200 Vogel u. Fledermausnistkästen gereinigt u. repariert

- Pflegemaßnahmen an BN-Grundstücken

- Monatlicher Ökostammtisch

- Zwei Erdkrötenwanderwege betreut

- Insektenhilfe u. Nistkästen für Streuobstwiese in Himmelstadt

-Teilnahme am Treffen des Landesvorstandes des BN
 am Gesspringsbach

- Wöchentliche Veranstaltungen unserer Kindergruppe in
  Himmelstadt

- Monatliche Veranstaltungen unserer Kindergruppe in Retzbach

- Vogelstimmenwanderung in Thüngen

- 5 Begehungen aller Grundstücke unserer Ortsgruppe

- Betreuung von seltenen  u. streng geschützten Vogelarten
  in unserer Heimat

- Unterstützung  von“ Himmelstadt blüht auf“  durch zwei
  Führungen u. einen Vortrag

- Führung einer Schulklasse der Zellinger Grundschule

- Mehrere Begehungen u.a. mit Behörden u. Jägern
  am Gespringsbach

- Unterstützung  der Renaturierung  durch Vorschläge
  u. Bildungsarbeit (Kreisgruppe)

- Grundstückskauf am Bändel

- Einsatz  für die Rückkehr des Bibers in Zellingen und
  Retzbach

- Treffen mit dem Vermessungsamt an einem BN-Grundstück
   in der Gemarkung Thüngen

- Kindergruppenleiterin Frau Karle wird Kräuterführerin

- An zwei Tagen Aktionen  bei der Ferienspaßaktion
  „Hüttendorf“ in Zellingen

- Besuch der OG Karlstadt zu deren  30 jährigen Bestehen

- Sperrung des Wirtschaftsweges unterhalb der BN eigenen
Felswand durch die Gemeinde

- Anmietung eines Raumes in der alten Schule in Retzbach für
  unsere Kindergruppen

Möbel von der Grundschule für den Gruppenraum

- In Sachen Naturschutz verschiedene Stellungnahmen
  an Behörden

- Besonderheit Vogelzug: Iim September ca. 800 Kraniche
  über Zellingen, Meldung an LBV

- Märchenstunde(im Wald) unserer jüngsten Kindergruppe
  in Himmelstadt

- Stellungnahme zur B 26n an die Oberste Baubehörde
  (beide Varianten abgelehnt)

- An verschiedenen Versammlungen und Veranstaltungen
  teigenommen

- Jugendzentrum Zellingen bei einer Flurreinigungs-Aktion
  unterstützt

- Hervorzuheben ist die sehr gute Zusammenarbeit mit
  unserer Kreisgruppe, mit der

- Gemeinde Zellingen, die UntereNaturschutzbehörde 
  Landratsamt sowie den  Landschaftspflegeverband
  u. den LBV unterstützt

- Ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr wird aber
  durch den tödlichen Verkehrsunfall  unseres Vorstands-
  mitglieds Johannes Bläse stark getrübt.

 

Grundstückskauf am Bändel

Die Ortsgruppe konnte am Bändel ein Grundstück erwerben, das zusammen mit dem näheren Umgriff naturschutzfachlich zu den wertvollsten am Bändel gehört. Es gedeihen hier zahlreiche Orchdeenarten. Die Ortsgruppe bedankt sich beim bisherigen Besitzer für den fairen Verlauf des Verkaufs.

 

 

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Begehung der Grundstücke des BN abgeschlossen

Vorstand und Mitglieder führten in den vergangenen Wochen Begehungen aller Grundstücke des BN im Zuständigkeitsbereich der Ortsgruppe durch. Es wurde der momentane Zustand fotographisch festgehalten und der feststellbare Artenbestand protokolliert. Diie jeweils als nächstes anstehenden Pflegemaßnahmen wurden besprochen. Die festgestellten Grundstücksverletzungen durch Dritte sollen in Bälde bereinigt werden.

 

Vogelstimmenexkursion in Thüngen

Die Vogelstimmenwanderung fand diesmal seit langer Zeit wieder einmal auf der Gemarkung Thüngen statt. 20 Interessierte waren am Sonntag, den 20. Mai frühmorgends zum Treffpunkt in Thüngen aufgebrochen und wurden von Norbert Hörning begrüßt. Entlang der Wern und am Südwesthang des Tales lauschte man den Vogelgesängen und konnte unter der fachkundigen Führung von Herrn Hach zahlreiche Vogelarten erkennen, die von Herrn Guckelsberger protokolliert wurden (siehe Artenliste). Den Abschluss bildete eine gemütliche Einkehr in der Schloßgaststätte.

 

 

Kurzbericht zur Krötenwanderung 2012

 

Im Bereich Zellingen-Billingshausen hat sich der Krötenbestand im Vergleich zu 2011
halbiert. Teichmolche waren dagegen zahlreicher. Ebenfalls zurückgegangen sind die Krötenpopulationen im Retztal. Auf der Waldseite im Süden ging der Bestand auf 50%, auf der Nordseite des Tales gar auf 20% im Vergleich zum Vorjahr zurück. Erfreulich ist aber auch hier die Zunahme der Teichmolche.
Ab dem nächsten Jahr wird in Thüngen ein weiterer Krötenwanderweg von der Ortsgruppe betreut werden.

 

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Walderlebnisgruppe

Walderlebnisgruppe gegründet

Die Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN) hat für Kinder von etwa drei bis sechs Jahren im März in Himmelstadt eine Walderlebnisgruppe gegründet. Treffpunkt ist einmal wöchentlich mittwochs von 14.30 bis 16.30 Uhr auf einem Waldgrundstück in Himmelstadt. Die Gruppe macht Spiele, erkundet die Natur und baut mit Naturmaterial. Im Wald werden Sinne angeregt, die Muskulatur und Bewegung fördern. Beim einem Treffen hat Kurt Amend vom Bund Naturschutz zwei Vogelkästen und einen Fledermauskasten aufgehängt. Er erklärte, auf was es beim Aufhängen und Betreuen der Kästen ankommt. Im Anschluss baute die Gruppe auf einem Totholzstamm ein Vogelnest aus Materialien, die man im Wald finden kann. Ein Frühlingslied wurde gesungen und das Vogelfangspiel war sehr lustig. Wenn noch weitere Kinder mitmachen möchten, gibt Frau Gudrun Karle telefonisch Auskunft.
Telefon: 093 64 - 8 13 08 46

 

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Besuch der Landesgruppe in Zellingen

Die Landesgruppe informierte sich vor Ort über die aktuellen Projekte im Bereich der Ortsgruppe Retzbach-Zellingen. Im Vordergrund stand die Besichtigung des Gspringsbachs. Orts-und Kreisgruppe begleiten die Renaturierung durch ihre Teilnahme an den Beratungen und durch pädagogische Aktionen für die Schüler der Gemeinde.

Rückblick auf das 1. Quartal 2012

Rückblick auf das 1. Quartal 2012

Bei der monatlichen Zusammenkunft der Bund Naturschutz-Ortsgruppe Retzbach und Umgebung berichtete der Vorsitzende Norbert Hörning über die Aktivitäten im ersten Quartal 2012.

Die Kontrolle der Nistkästen wurde in den Wintermonaten Januar und Februar abgeschlossen. Die 250 Nistkästen, die von der Ortsgruppe im Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Zellingen betreut werden, wurden gereinigt und defekte Nisthilfen wurden repariert. Alle Nistkästen sind wieder gut angenommen worden, neben verschiedenen Vogel-Arten konnten als Bewohner auch Haselmäuse, Fledermäuse und Hornissen festgestellt werden. Defekte Nistkästen werden in Zukunft nach und nach durch spezielle Nisthilfen für seltene Vögel wie Gartenrotschwanz und Grau- und Halsbandschnäpper ersetzt.

Die Wasservogelzählung zwischen Zellinger Mainbrücke und Schleuse Himmelstadt wird in den Monaten September bis April regelmäßig durchgeführt. Die Ergebnisse der Beobachtungen werden an eine zentrale Stelle gemeldet, die eine europaweite Auswertung vornimmt. Der Main ist im Winter ein bedeutendes Rastgebiet für viele nordische Wasservogelarten. Die bisher nur als Wintergäste registrierten Nil- und Graugänse sind inzwischen bei uns heimisch geworden. Sie brüten am Main. Leider ist die Zahl der Blässhühner stark zurückgegangen. Die Gründe für diesen Rückgang sind leider nicht bekannt.

Im Februar bis April wird zwischen Zellingen und Billingshausen ein mobiles Leisystem für Erdkröten betreut. Im Jahr 2011 wurden hier ca. 500 Tiere gezählt. In diesem Jahr ist die Zahl der wandernden Erdkröten durch die niedrigen Temperaturen und durch die Trockenheit stark rückläufig. Zwischen  Retzbach und Retzstadt betreut die Ortsgruppe einen weiteren Erdkrötenwanderweg. Hier wurde bereits vor Jahren ein festes Leitsystem mit Krötentunneln installiert.

Wolfgang Piepers

"Drohender Felssturz abgewendet"

Die Benediktusfelsen sorgen immer wieder für Gefahr durch gelockerte Felsbrocken. Im Zusammenhang mit einer Pflegemaßnahme am Hang oberhalb der Felsenwand wurde man auf vier zentnerschwere Felsstücke aufmerksam, die zu Tal zu stürzen drohten. Die Gemeinde Zellingen barg mit erfahrenen Fachleuten und qualifiziertem Gerät die Felsbrocken und legte sie sicher in einer Grube ab. Der Aufwand war groß, musste doch die B27 unterhalb der Felsen für zweimal 15 Minuten gesperrt werden. Der Vorstand der OG ist nach dieser gelungenen Aktion erleichtert.

 

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Aktivitäten im Jahr 2011

Monatlicher Ökostammtisch an jedem letzten Freitag im Monat.

Wasservogelzählungen in den Monaten : Januar , Februar , März , September , Oktober , November und Dezember.

Sicherung der Amphibienwanderwegein Retzbach und Zellingen im Frühjahr.

Betreuung der vielen Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse in Wald und Flur

Betreuung der Uferschwalbenkolonie in der Sandgrube bei Retzbach in Zusammenarbeit  mit dem Besitzer, Mitbürgern und Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde

Unterstützung einheimischer Imkeru.a. Genehmigung von Bienenständen an unseren Grundstücken.

Ferienspaßaktion im August: Kinder sind begeistert von den Erlebnissen am Lehrbienenstand der Imker in Karlstadt.

Aktionstag „ Fränkische Äpfel“:Sonntagswanderung im Affental, Ausstellung heimischer Apfelsorten, Beratung durch die Experten, Kinder keltern und genießen den frischen Apfelsaft, gemütliches Beisammensein.

Beratende Teilnahme an der Arbeitsgemeinschaft zurRenaturierung von Gespringsbaches und Riedbachin Zellingen. Begehungen im Bereich von Gespringsbach und Riedbach.

Die Vogelstimmenwanderung im Mai führte die interessierten Frühaufsteher unter fachkundiger Leitung ins Bayerntal

Regelmäßige Beseitigung von Müll in der Natur, insbesondere am Mainwanderweg

Begehung der Grundstücke des BN und Betreuung derPflegemaßnahmen am Klotz , am Bändel, im Affental und auf dem Benediktusberg durch den Landschaftspflegeverband.

Gesellige Herbstwanderung der Ortsgruppe im Spessart mit dem Zielen Silvanhütte und Karlshütte

Unterstützung  der Aktion „ Felssicherung am Benediktusberg“ durch die Gemeinde bei dermehrere lose Felsbrocken beseitigt wurden.

Dia-Vortragunseres Mitglieds Wolfgang Piepers:„Venedig und seine Lagune“.

Betreuung von Jugendlichen beim Reinigen und Reparieren von Nistkästen(Ableistung von Sozialstunden) 

Gründung einer „Walderlebnisgruppe“ für 3- bis 6-jährige Kinder, die sich wöchentlich treffen (siehe Termine)

Zur ständigen Routinearbeit der Vorstandschaft gehören die Wahrnehmung  verschiedene Behördentermine, Stellungnahmen zu Projekten und die Teilnahme an den Versammlungen der Kreisgruppe sowie zahlreiche Beratungen und Unterstützungen von Mitbürgern bei Naturschutz und Umweltproblemen (z.B. auch Rettung eines Turmfalken).

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Jahreshauptversammlung 2012

Bis auf den letzten Platz war der Gewölbekeller im Gasthaus Durmich in Retzbach bei der Hauptversammlung der Ortsgruppe im Bund Naturschutz besetzt. Der Vorsitzende Norbert Hörning ging in seinem Jahresrückblick auf die zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen der Ortsgruppe ein. Ein Kassenbericht rundete seinen Vortrag ab. Anschließend entführte Wolfgang Piepers die Gäste des Bund Naturschutz in die heimische Natur vor Ort."Fotografische Streifzüge in die heimische Natur" war das Thema seiner Bildpräsentation. Wolfgang Piepers zeigte den Zuschauern die vielfältige Landschaft des Landkreises Main-Spessart und die große Artenvielfalt an Pflanzen und Insekten, die diese Landschaft beherbergt. Nach dem Vortrag stellte Gudrun Karle ihr Konzept zur Gründung einer Walderlebnisgruppe vor. Kinder zwischen 3 und 6 Jahren treffen sich einmal wöchentlich um die Geheimnisse und Besonderheiten des Waldes zu entdecken. "Wir gestalten unseren Waldplatz, singen, spielen, lachen und genießen die Natur" heißt das Motto.

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