Natur vor der Haustüre


Wolf und Luchs


Der Wolf kehrt zurück

Foto Uwe Walz

Erste Wölfe sind im Landkreis Main-Spessart gesichtet worden. Europaweit gibt es etwa 20.000 Wölfe, und die meisten Staaten gehen ziemlich gelassen mit ihren vierbeinigen Einwohnern um. Aus gutem Grund: Unfälle mit Menschen kommen extrem selten vor. Auch in Deutschland gab es seit der Rückkehr des Wolfes vor etwa 20 Jahren keinen einzigen gefährlichen Vorfall.

Das Verhältnis zwischen Wolf und Mensch ist eigentlich sehr klar und damit unproblematisch. Denn obwohl Wölfe vor allem Fleischfresser sind, zählen Menschen nicht zu ihrer Beute, sondern zu ihren Feinden. Dementsprechend verhalten sich Wölfe dem Menschen gegenüber vorsichtig und greifen nicht an. Unfälle zwischen Mensch und Wolf kommen extrem selten vor. Die wenigen in Europa bekannten Fälle sind überwiegend auf die in Deutschland ausgerottete Tollwut oder angefütterte Wölfe zurückzuführen. Auch in Deutschland ist seit der Rückkehr des Wolfes kein einziger gefährlicher Vorfall bekannt. Zum Vergleich: Jährlich werden in Deutschland 30.000 bis 50.000 Bissverletzungen durch Haushunde registriert. Drei bis vier Menschen sterben an den Folgen solcher Zwischenfälle.

Wolfsnachwuchs in Bayern

Was Sie über den Wolf wissen sollten

Mehr zum Wolf auch im Steckbrief und hier


ZURÜCK AUF LEISEN PFOTEN: DER LUCHS IN BAYERN

Seit etwa 15 Jahren gibt es immer wieder Hinweise auf die Anwesenheit von einzelnen Luchsen im Spessart. Jetzt hat eine automatische Kamera zur Wildtierbeobachtung im Landkreis Main-Spessart einen Luchs fotografiert, wie das Bayerisches Landesamt für Umwelt mitteilt. Experten haben das fotografierte Tier eindeutig als Luchs identifiziert. Man ist sich zudem sicher, dass dieser Luchs nicht mit den Luchsen der ostbayerisch-böhmischen Population verwandt ist.

Luchs im Spessart gesichtet - Bayern soll Luchsland werden! Pressemitteilung des BUND Naturschutz vom Oktober 2017

Der Steckbrief des Luchses