Bessere Mobilität - für die Menschen, für die Umwelt, für Bayern

Mehr Mobilität und weniger Verkehr - unter diesem Motto setzt sich der BUND Naturschutz seit vielen Jahren für eine nachhaltige Mobilität ein. Wenn wir tatsächlich eine umweltverträgliche und bezahlbare Mobilität auch für kommende Generationen sichern wollen, müssen wir aus der Sackgasse des "immer weiter" und "immer schneller" im Personen- und Güterverkehr herausfinden. Denn unser derzeitiges Verkehrssystem hängt am Tropf der atomaren und fossilen Energien mit all ihren negativen Auswirkungen.

Mehr unter http://www.bund-naturschutz.de/verkehr/mobilitaet.html


Westumgehung Würzburg - B26n

B26neu

Die geplante Verbindung B26n der A7 bei Werneck und der A3 bei Helmstadt quert auf knapp 50 km Länge die Landkreise Würzburg und Main-Spessart. Klassifiziert als Bundesstraße soll sie autobahnartig ausgebaut werden. Sie wird eine Vielzahl wertvoller Lebensräume, z.  B. von Feldhamster, Wiesenweihe, Feldlerche, Mittelspecht, Schleiereule und  Bechsteinfledermaus, sowie seltene Biotope der Mainfränkischen Trockenrasen zerschneiden. Außerdem beeinträchtigt sie wichtige für die menschliche Erholung notwendige Landschaftsräume. Überdies gehen der Landwirtschaft viele Hektar bester Ackerboden verloren.   

B26n eine Autobahn

Die B26n soll als eine Querverbindung von der A7 bei Werneck zur A3 bei Helmstadt durch die Landkreise Main-Spessart und Würzburg führen. Länge knapp 50km, Kosten ca.500Mio. €. (Stand 2009). Dies bedeutet, dass die Lebensräume des Feldhamsters, die Brutgebiete von Wiesenweihe, Mittelspecht und Feldlerche oder die Jagdgebiete von Schleiereule, Mops-und Bechsteinfledermaus zerstört, durchschnitten oder zumindest beeinträchtigt werden. Dies alles sind Arten, die nach FFH-und EU-Vogelschutzrichtlinie zu erhalten sind.

Fazit: Die B26n/Westumgehung Würzburgs bedroht gefährdete und seltene Arten, sowie wertvolle Lebensräume/Biotope!

Wesentliche Ursache für den Rückgang heimischer Tier-und Pflanzenarten ist die Verarmung und der Verlust der Lebensräume. Die drastische Abnahme ist nicht nur Resultat von Flächenschrumpfungen durch direkte Überbauung, sondern auch von Flächenzersplitterungen und –zerschneidung.

Fazit: Auch wenn die Planer versuchen, FFH-Gebiete zu umgehen, so zerstört die B26n/Westumgehung Würzburgs dennoch wertvolle Lebensräume.

Unzerschnittene, lärmarme Räume sind wichtig für eine nachhaltige biologische Vielfalt, eine hohe Erholungsqualität der Landschaft, ein intensives Naturerleben des Menschen.

Fazit: Die B26n/Westumgehung Würzburgs zerschneidet und verlärmt bisher unzerschnittene und lärmarme Räume!

Biologische Vielfalt (Biodiversität): Weltweit ist ein dramatischer Verlust von biologischer Vielfalt zu verzeichnen. Besorgniserregend ist auch in Bayern der Rückgang der Bestände vieler Tier- und Pflanzenarten. Bereits heute sind 6% aller bewerteten Tier- und 2,9% aller Pflanzenarten Bayerns ausgestorben.

Fazit: Die B26n/Westumgehung Würzburgs steht in eklatantem Widerspruch zu den Aussagen und Zielen der Strategien zum Erhalt der biologischen Vielfalt von EU, Bund, Bayern und der UNO!

Kontakt:

Erwin Scheiner
Martin-Luther-Straße 5
97753 Karlstadt
Tel. 09353/7177
Email: BN-Karlstadt
Internet: BI-Karlstadt


Unsere Aktionen


Flächenverbrauch durch Straßenbau - Ausstellung zu 40 Jahren KG MSP


Ausstellung zur B26n

Auf der Gartenschau "Natur in Kissingen" und der "Mainfrankenmesse 2011" zeigte der Bund Naturschutz auf 10 Plakaten die wichtigsten Argumente zur Westumgehung B26n.

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Autobahn gebaut - Heimat versaut

Am 13. Oktober 2009 veranstaltete unsere Kreisgruppe in Karlstadt einen Vortragsabend zur B26n. Vor rund 150 Zuhörern wurden Informationen und Argumente vorgestellt.

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Regionalwirtschaftliche Effekte des Fernstraßenbaus

Diskussionsveranstaltung am 10. Juni 2015 in Karlstadt-Laudenbach mit Prof. Dr. Matthias Gather, 

Institut Verkehr und Raum an der Fachhochschule Erfurt
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