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Hafenlohrtalspeicher wird gestrichen

Endlich wurde die Streichung des Hafenlohrtalspeichers im Regionalplan beschlossen. BUND Naturschutz und Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal freuen sich über den großen Erfolg.

04.05.2022

Der Regionale Planungsverband für die Region Würzburg hat Anfang Mai die Streichung des Trinkwasserspeichers im Hafenlohrtal aus dem Regionalplan beschlossen. Nachdem der Regionale Planungsverband bereits im Jahr 2007 den Beschluss zur Streichung aus dem Regionalplan gefasst hatte, wurde dieser nun endlich umgesetzt. Bereits im Jahr 2008 hatte sich die Bayerische Staatsregierung dem angeschlossen. „Ein Hafenlohrtalspeicher, der auch mit enormen Eingriffen in das ursprüngliche Hafenlohrtal und dem Verlust wertvollster Lebens- und Erholungsräume verbunden gewesen wäre, gehört damit endgültig der Geschichte an“, freut sich Richard Mergner, Landesvorsitzender des BUND Naturschutz (BN). „Dieser Erfolg ist in erster Linie Sebastian Schönauer zu verdanken, der den Einsatz gegen den Hafenlohrtalspeicher mit viel Energie über viele Jahrzehnte als Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal und stellvertretender BN-Landesvorsitzender maßgeblich vorangetrieben hat“, so Mergner.

„Nun wird klar, dass die immer wieder aufgetauchte „Idee“, dass irgendwann doch noch ein Stausee im Spessart gebaut werden könnte, endlich beerdigt werden kann“, ist sich Sebastian Schönauer sicher. „Wichtig ist der Wasserrückhalt in der Landschaft und dass sich unsere Region mit der Zustimmung all unserer Gemeinden und aller Gebietskörperschaften für die Erhaltung und Sanierung der Grund- und damit vor allem unserer Trinkwasserressourcen in Unterfranken entschieden hat.“ Steffen Jodl, BN-Regionalreferent für Unterfranken, fordert, dass dieses wasserwirtschaftliche Ziel nun durch unsere Genehmigungsbehörden mit Unterstützung der bayerischen Staatsregierung durch klare Vorgaben zum Gewässerschutz und zu einem nachhaltigen Umgang mit der knapper werdenden Ressource Wasser weiter umgesetzt wird.