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Der Biber - Landschaftsgestalter am Erlenbach

Im Rahmen der Wasserwochen des Landkreises Main-Spessart hatten Bund Naturschutz mit seinem Umweltbildungsprojekt und des Klimabündnis Marktheidenfeld eingeladen zu einer spannenden und informativen Exkursion rund um den Biber.

24.03.2026

Über 30 Interessierte waren der Einladung von Klimabündnis und BUND Naturschutz gefolgt, die diese Exkursion im Rahmen der Wasserwochen des Landkreises Main-Spessart angeboten hatten. Gemeinsam mit dem Biberfachmann Erwin Scheiner erkundeten so Jung und Alt das Biberbiotop am Erlenbach in Marktheidenfeld, wo es seit einigen Jahren wieder Biber und vor allem ihre Bauwerke zu entdecken gibt.

Lange Zeit galt der Biber als ausgerottet, wurde aber seit den 60er Jahren wieder angesiedelt, wobei die Gegend um Jossa eines der ersten Ansiedlungsgebiete war. Derzeit leben circa 3000 Biber in Unterfranken, circa 500 in MSP mit dem Schwerpunkt Sinn und Saale.

Der Biber ist aufgrund seiner Bautätigkeiten ein echter Landschaftsarchitekt, er gestaltet Feuchtlebensräume, die einer Vielzahl von anderen teils bedrohten Tierarten wie Schmetterlingen, Spechten, Schwarzstörchen u.a. neuen Lebensraum bieten. Auch sind seine Leistungen für den Wasserrückhalt in der Landschaft enorm. Dabei gibt es immer wieder Schwierigkeiten mit Landwirten zum Beispiel durch Überschwemmungen oder Unterhöhlungen, die aber meist lösbar sind und gelöst werden, nicht zuletzt mithilfe des bayrischen Bibermanagements. 

Natürlich haben die Teilnehmenden auch viel zum Biber selbst erfahren und anhand zweier Biberpräparate auch veranschaulicht bekommen wie seinen Körperbau, die besonderen Zähne, das außergewöhnliche Fell.

Das Klimabündnis Marktheidenfeld, bestehend aus BUND Naturschutz, Evangelischer Kirchengemeinde, Katholischem Pastoralen Raum, Freien Wählern, Bündnis 90/Grüne, Weltladen, lädt ein zu einer Vielzahl weiterer Aktionen. Infos dazu unter Stadt - Land - Zukunft - BUND Naturschutz Main-Spessart