Bei den Feuersalamandern am Krebsbach
Am Krebsbach zwischen Erlach und Ansbach existiert eine der größten bekannten Feuersalamanderpopulationen im Spessart. Die Art ist v.a. durch den Verlust von Lebensräumen, die Klimakrise und den Salamanderpilz BSAL gefährdet. So erfuhren die Teilnehmenden dass gerade wegen dieser Bedrohungen jede Population des Feuersalamanders wichtig und weshalb die Straße zwischen Erlach und Ansbach nachts gesperrt ist. Denn zu allen anderen Bedrohungen kommt hier die Bedrohung durch Autoverkehr hinzu. Während der Laichzeit im ausgehenden Winter und Frühjahr gibt es jährlich massive Verluste durch uneinsichtige Autofahrer zu verzeichnen.
Aber nicht nur auf die Gefährdungen wurde eingegangen. An einem Seitengraben wurde erläutert, welche Standortbedingungen und Nahrungsangebote die Larven benötigen und wie man sie erkennen bzw. unterscheiden kann von anderen Amphibien. Leider wurden aufgrund der trockenen Witterung nur drei überfahrene und bereits trockene adulte Exemplare gefunden. Zur Überraschung aber hatte der Exkursionsleiter, Amphibienfachmann Thomas Winter, aus seinem eigenen Bestand einen Salamander dabei, da er schon mit diesem Ergebnis gerechnet hatte. Dieser wurde ausgiebig bestaunt und fotografiert und er animierte die Teilnehmenden zu vielen weiteren interessierten Fragen zu den auffälligen Tieren.













