Ausstellung Gärten eröffnet
Dabei konnten die Gäste an einer Premiere teilnehmen: zum ersten Mal stellte Frau Fleuchaus, Gartenbautechnikerin und Gartencoach, ihren eigenen Garten in den Mittelpunkt. Beruflich war Familie Fleuchaus immer daruf angewiesen, dass der eigene Garten pflegeleicht ist. Und doch oder gerade deshalb hat sich hier ein sehr blütenreicher und lebendiger Garten entwickelt, in den nur punktuell eingegriffen wird und in dem sich ein Großteil der Pflanzen selbst angesiedelt hat. Diese Pflanzen genießen Standortvorteile, sind robust und pflegeleicht. Der Tipp der Fachfrau in Bezug auf Düngung: auch hier nur Material aus dem Garten verwenden: anfallendes Laub und Schnittgut (auch von Stauden) als Mulchmaterial einsetzen.
Diesem lebendigen und doch pflegeleichten Garten stellte Frau Fleuchaus einen vermeintlich pflegeleichten Garten gegenüber: den von ihr so genannten Grauen Garten - oder auch Garten des Grauens: Schotterwüsten mit Findlingen, an denen sich Jahreszeiten oft nur anhand von Blumenkübeln in der Vegetatiosnperiode oder dem Schnee im Winter erleben lassen. Aber diese Gärten sind nur vermeintlich pflegeleicht, denn über kurz oder lang schaffen es diverse "Unkräuter" über die Luft sich die Flächen zu erobern. Bei diesen Gärten wird zudem außer acht gelassen, dass sich grüne Natur positiv auf Körper und Geist auswirkt und sogar verschiedene Bereiche der kindlichen Entwicklung fördert, wie diverse Studien nachweisen.











