Tipps zum Schutz der stacheligen Gartenbewohner
Die BN Ortsgruppe Karlstadt engagiert sich wie bereits berichtet mit der Auszeichnung von igelfreundlichen Gärten, Vortragsangeboten und einer Verleihausstellung rund um den Igel für diesen stacheligen Gartenbewohner. Kürzlich war Heike Heck vom Schweinfurter Igel Arbeitskreis zu Besuch.
Igel sind zunehmend gefährdet. Bei einem gemeinsamen Vortrag von der Ortsgruppe Karlstadt und Stadtbibliothek Karlstadt im Lesesaal der Bibliothek informierte Heike Heck vom Arbeitskreis Igel über das Leben der nachtaktiven Tiere und zeigte, wie jeder zu ihrem Schutz beitragen kann. Gleichzeitig wurde die Ausstellung zum Igel eröffnet, die bis Ende Oktober in der Bibliothek zu besichtigen ist.
Da Igel vor allem in der Nähe des Menschen leben, sind naturnahe Gärten und miteinander verbundene Lebensräume besonders wichtig. Die Tiere ernähren sich hauptsächlich von Insekten und benötigen große Reviere. Durchgänge in Gartenzäunen ermöglichen ihnen, auf Nahrungssuche zu gehen. Doch im Garten lauern auch Gefahren: Mähroboter in der Nacht, offene Kellerschächte, ungesicherte Wasserstellen und Gift wie Schneckenkorn können für Igel lebensgefährlich sein.
Vor dem Winterschlaf müssen die Tiere ausreichend Fettreserven aufbauen. Bei Bedarf kann eine Zufütterung sinnvoll sein. Die Igelexpertin warnte vor speziellen Igelfutter, das leider trotz Werbung von schlechter Qualität ist. Geeignet ist beispielsweise hochwertiges Katzenfutter mit hohem Fleischanteil und ohne Getreide.








