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Arbeiten in den Lebendigen Gärten

Corona erschwert die Arbeiten in den Lebendigen Gärten in Marktheidenfeld. Dennoch ist wieder etwas vorangegangen: die Fläche für die künftige Staudenpflanzung wurde vorbereitet und mit Phacelia für die Übergangszeit bis zum Herbst eingesät, Gehölze wurden gewässert, vorhandene Staudenpflanzungen mit Sand gemulcht.

26.04.2021

In der Wiese in der Nähe der Schwalbenpfütze und des Insektenhotels soll eine attraktive Staudenfläche entstehen. Der BN freut sich, dass Gartenbautechnikerin Elisabeth Fleuchaus hier die Betreuung übernommen hat. Sie hat die Vorschläge für die Pflanzung erarbeitet und das weitere Vorgehen geplant. Auch wird sie künftig die Fläche betreuen und Arbeitseinsätze anleiten. Ziel ist hier eine optisch ansprechende blühfreudige und insektenfreundliche sowie auf Dauer pflegeleichte Staudenpflanzung zu schaffen, die als Anregung für Hausgärtner dienen kann.

In einem ersten Schritt wurde von Seiten der Stadt Marktheidenfeld die Grasnarbe abgeschält und die Fläche gefräst. Freiwillige konnten anschließend die Nacharbeitung des Bodens übernehmen, bevor er mit Phacelia eingesät wurde. Die einjährige Phacelia mit dem deutschen Namen Bienenfreund dient der Gründüngung und sorgt für eine attraktive Flächengestaltung in der Übergangszeit. Ihr dichtes Wurzelwerk reichert den Boden organisch an, lockert ihn und hilft gegen Bodenmüdigkeit. Erst im Herbst erfolgt die eigentliche Staudenpflanzung. Das ist bei der in der Region gegebenen Niederschlagsverteilung mit anhaltender Frühjahrs- und Sommertrockenheit sinnvoller als eine Pflanzung im Frühjahr.

Auch oberhalb der Trockenmauer ist eine Staudenfläche entstanden. Hier versucht die OG überwiegend mit gespendeten Pflanzen die Fläche zu gestalten. So will man eine andere Herangehensweise an eine Pflanzung aufzeigen, die wohl in vielen Hausgärten üblich ist. Durch die anfangs vielleicht etwas aufwändigere begleitende Pflege soll auch hier eine langfristig pflegeleichte Staudenfläche entstehen, in der sich Wild- und Zierstauden mischen dürfen. Jetzt wurde, um die Vielzahl an aufkeimenden Beikräutern anfangs zu unterdrücken, die Fläche mit Sand gemulcht.