MenuKreisgruppe Main-SpessartBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Natur vor der Haustüre


Netzwerk Lebendige Gärten Marktheidenfeld

Gartenwüste

 

Das Haus adrett gepflegt,

Der Rasen kurz geschnitten,

Kein Unkraut sich mehr regt,

Die letzte Maus verblichen.

 

Der Buchsbaum pedikürt,

Begaste Maulwurfshügel,

Die Rose eingeschnürt,

Und Bienen ohne Flügel.

 

Ein fremdländischer Baum

Mit abgesaugten Blättern.

Der Plastikgartenzaun

Reizt nicht zum drüberklettern.

 

C.Lanre



… es geht auch anders!

In ihrem neuen Projekt will die BUND Naturschutz Ortsgruppe Marktheidenfeld gemeinsam mit der Stadt Marktheidenfeld auf den Mainwiesen südwestlich des Jugendzentrums in den nächsten Jahren zeigen wie mit geringem Aufwand Lebens- und Nahrungsräume für heimische Tier- und Pflanzenarten geschaffen werden können – auch als Anregung für den eigenen Garten! Gemeinsam werden wir säen, pflanzen, Trockenmauern und Insektenhotels bauen uvm. Jeder kann sich einbringen. Machen Sie mit! Infos unter 09391 4378

Wir freuen uns auch über Spenden für das benötigte Material:BUND Naturschutz Marktheidenfeld, Spk. Main-franken, IBAN  DE50 7905 0000 0240 4701 95


Die Aktionen

Hecken, Stauden und mehr - Biotope im Garten

In seinem Vortrag im Rahemn der Ausstellung Gärten in Marktheidenfeld am 4. April stellete Andreas Aselsberger von der Landesanstalkt für Weinbau und Gartenbau in einem reich bebilderten Vortrag eine Vielzahl von Bitopen vor, die mit einfachen Mitteln im eigenen Garten verwirklicht werden können. Zusätzlich gab er viele Tipps, welche Pflanzen eingesetzt werden können, um Insekten das Jahr über ausreichend zu versorgen. Die Pflanzliste ist hier zu finden.



Gärten - eine Ausstellung in der Stadtbibliothek Marktheidenfeld

Gerade hat das Volksbegehren Rettet die Bienen viele Menschen aktiviert. Das Artensterben lässt sich nicht mehr verleugnen und die Bevölkerung ist alarmiert. Allerdings wird gerne übersehen, dass wir alle einen Beitrag leisten müssen. Der Einzelne kann diesen Beitrag zum einen durch einen veränderten Konsum mit dem Kauf regionaler und ökologischer Produkte leisten. Zum anderen sind aber nun auch alle Gartenbesitzer gefordert ihre Gärten wieder vielseitiger werden zu lassen. Unordnung im Garten fördert die Artenvielfalt, heimische Pflanzen begünstigen heimische Tierarten, zusätzliche Gartenelemente wie Nisthilfen und Steinmauern schaffen Lebensraum. Nach der Ausstellung „Wilde Pflanzen vor der Türe“ hat jetzt der BN auch die Ausstellung „Gärten“ des BUND Naturschutz nach Marktheidenfeld geholt und präsentiert sie in Kooperation mit der Stadtbibliothek Marktheidenfeld.In 6 Rollups zeigt die Garten-Ausstellung  verschiedene Bereiche des naturnahen Gartens: so werden beispielsweise Nektarpflanzen für Falter vorgestellt, die Bedeutung von Insekten wird beleuchtet, Lebensräume für Tiere und Pflanzen werden gezeigt. Exponate des BUND Naturschutz wie Nisthilfen, Insektenhotels  ergänzen die Ausstellung.

Ausstellungseröffnung: Die Ausstellung ist bis zum 27. April 2019 zu sehen während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek. Erich Perchermeier, Sprecher der Ortsgruppe und Stellvertretender Vorsitzender der Kreisgruppe, wird die Ausstellung am  Montag, 1. April 2019 um 16.30 Uhr eröffnen. Frau Elisabeth Fleuchaus, Gartenbautechnikerin und Gartencoach, wird anschließend ein kurzes Bilderreferat halten zur Vielfalt im Hausgarten. Lassen Sie sich anstecken von ihren Erfahrungen!

Kinderaktion: Mit Kindern wollen die BN-Aktiven am Donnerstag, 4. April 2019 von 16.30-18.00 Uhr  die Hintergründe der Ausstellung erklären und für den heimischen Garten kleine Insektennisthilfen basteln. Dazu treffen sich alle interessierten Kinder von 5-10 Jahren in der Bibliothek. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Kinder begrenzt. Anmeldungen über die Stadtbibliothek. Ein kleiner Kostenbeitrag wird erhoben.


Exkursion in den Naturschaugarten Himmelstadt und den Landgarten Steinmetz

Auf einer Exkursion nach Himmelstadt konnten die Teilnehmer an praktischen Beispielen erleben, welche Vielfalt und Möglichkeiten naturnahe Gärten bieten.

Eineinhalb Stunden lang führte der Kreisfachberater für Gartenbau und Landespflege, Hilmar Keller, die interessierte Gruppe durch den Naturschaugarten in Himmelstadt. Herr Keller erläuterte dabei die Entstehungsgeschichte des Schaugartens und die Grundlagen des Naturgartens.  Anschließend präsentierte er die einzelnen Elemente des Gartens: Schotterrasen und Pflasterfugen, Duftpflanzen und Kräuter, Totholzbiotop, Wildstaudenbeet, Wildblumensäume, Wildstrauchhecke, Obstwiese, Blumenwiese und Blumenrasen, Nutzgarten (Pflanzliste hier). Ein Büchertisch rundete das Angebot ab. Wäre der Anschlusstermin im Landgarten der Familie Steinmetz nicht gewesen, hätte die Gruppe noch viel Zeit hier verbringen können.

Auf der anderen Mainseite begrüßte Frau Steinmetz die Exkursionsteilnehmer mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen.  Gestärkt konnte sich die Gruppe auf die neuen Eindrücke einstellen, den vielen Geschichten zur Entstehung des Landgartens lauschen und den Garten erkunden. Auch hier war man beeindruckt von der Vielfalt an Pflanzen, Gestaltungselementen, Gartenräumen. Unverständlich, wie man die in Mode gekommenen Stein- und Schottergärten so einem Paradies vorziehen kann!


Kinderaktion zur Ausstellung

Spielerisch lernen Kinder wilde Pflanzen kennen und gestalten sich einen Blütenbutton.

main-spessart.bund-naturschutz.de/aktuelles/artikel/alles-unkraut-oder-was-eine-kinderaktion.html


Wilde Pflanzen vor der Türe

Unter diesem Titel zeigt der BN in der Stadtbibliothek von Marktheidenfeld vom 17. August bis zum 14. September 2018 eine Ausstellung.


Die ersten Schmetterlinge sind unterwegs

Die Lebendigen Gärten nehmen Gestalt an: Bereits im Mai war der Startschuss für das Projekt  „Lebendige Gärten“, seitdem wurden am Jugendzentrum zwei Obstbäume und auf der Mainwiese eine Linde gepflanzt sowie ein Blühstreifen zum Main hin angesät. Gemeinsam mit Frau Bürgermeister Helga Schmidt-Neder und Jürgen Kern vom Gartenamt (siehe Foto) bewunderten jetzt dort die Aktiven des BUND Naturschutz die ersten Blüten und jede Menge Schmetterlinge auf den neuen Flächen. Noch dominiert der Buchweizen das Bild, aber Sonnenblumen, Lein, Borretsch und viele weitere Arten  zeigen schon ihre Knospen.  

Zwei Schilder – am Radweg und am Minigolfplatz - machen nun auf das Projekt aufmerksam und erläutern, dass im Laufe der nächsten Jahre hier auf der Mainwiese ein blühendes Eingangstor zur Stadt entstehen wird. Blumen, Sträucher und Bäume, Totholz, Steinhaufen und Trockenmauern sollen Lebensraum werden für Insekten, Vögel, Igel und Co. - auch als Anregung für Gartenbesitzer und kleiner Beitrag zum Klimaschutz und gegen das Artensterben.


Ansaat der ersten Blühfläche

BUND Naturschutz, Stadtgärtner und Schulklasse säen gemeinsam die erste Blühfläche an: 8 Klassen hatten sich für die Ansaataktion an den Mainwiesen beworben, das Los fiel auf eine erste Klasse der Friedrich-Fleischmann-Grundschule. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Schorr-Scherger waren 18 Jungs und Mädels zum Minigolfplatz gekommen.  Nach einer Begrüßungsrunde durften die Kinder im Wechsel in zwei Gruppen jeweils eine Fläche ansäen und festwalzen. Angeleitet wurden sie dabei von den beiden Stadtgärtnern Alexander Liebler und Jürgen Lermann. Die zweite Gruppe konnte derweil unter Anleitung von BN-Aktiven Samenbomben basten und diese für zuhause und den Schulgarten mitnehmen.

Pressemitteilung der Stadt Marktheidenfeld


Tag der offenen Türe am Jugendzentrum

Der BUND Naturschutz bastelt Samenbomben mit den Gästen. Mit den sogenannten Samenbomben oder Seedbombs können auch schwer zugängliche Orte in Blühflächen verwandelt werden. Aber auch schon durch das Herstellen der Samenbomben werden Kinder und Erwachsene für die Thematik Insektensterben und Blühdefizite sensibilisiert.

Wer selbst Samenbomben basteln möchte findet Anregungen hier oder hier